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23.11.17 16:24

Finde Dein echtes Glück - 5. Präventionstag zum Thema Glücksspielsucht


Von: Stephanie Petry und Saskia Kappelmann


Mehr als 455.000 Deutsche versuchen ihr Glück in Glücksspielen zu finden. Dass sie dabei ihr persönliches Glück aufs Spiel setzen, ist vielen nicht bewusst. Insbesondere junge Männer im Alter zwischen 16 und 20 Jahren geraten in Abhängigkeit – verstärkt durch die Angebote im Internet und Sportwetten. Um auf das hohe Suchtpotential von Glücksspielen aufmerksam zu machen, fand am 15. November der 5. Präventionstag zum Thema Glücksspielsucht statt.


OStD Frank Simbgen, Schulleiter der Berufsbildenden Schule I, eröffnete den Präventionstag. In seiner Ansprache verwies er auf die ernsten Folgen, die eine Glücksspielsucht nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für sein familiäres Umfeld mit sich bringen kann. Neben dem stetigen Anwachsen eines enormen Schuldenberges, werden wichtige vertrauensvolle Beziehungen zerstört. Somit ist es von hoher Relevanz Jugendliche über die Risiken des Glücksspiels aufzuklären und auf das Leid der Betroffenen und ihrer Familien aufmerksam zu machen. Es muss darüber gesprochen werden wie Glücksspielsucht entsteht sowie über die Wirkungsweisen der verschiedenen Glücksspiele. Dafür konnten Experten wie Dr. Klaus Wölfling von der Universität Mainz,  Dr. Herbert Lenhart vom Michaelshof bei Kirchheimbolanden und Gerd Laub von der Kaiserslauterer Jugend- und Drogenberatung Release gewonnen werden.

Ca. 250 Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit verschiedene Workshops zu besuchen, in denen sie über die Thematik informiert wurden. Die Referenten nahmen sich viel Zeit für Fragen und boten Raum für Diskussionen.

Das Aufeinandertreffen mit einem ehemaligen Glücksspielsüchtigen sorgte bei den Jugendlichen für große Betroffenheit. Durch seinen Erfahrungsbericht wurde ihnen deutlich wie schnell man in diesen Teufelskreis gerät. 60 Prozent der Süchtigen haben mehr als 25.000 Euro Schulden. Hierbei geht es nicht primär um den Verlust von enormen Geldsummen, sondern um den persönlichen Kontrollverlust. Der Verlust des Arbeits- oder Ausbildungsplatzes, das Auseinanderbrechen von Beziehungen sowie das den Angehörigen zugefügte psychische Leid sind nur wenige von zahlreichen negativen Begleiterscheinungen.

Der Präventionstag hat darauf aufmerksam gemacht, dass man sein persönliches Glück nicht in Glücksspielen finden kann. Auch wenn das Spielen mit kurzen Momenten des Erfolgs einhergeht und somit die Sucht weiter entfacht, geht man immer als Verlierer nach Hause.

Organisiert wurde der Präventionstag von den Sucht- und Präventionsbeauftragten Pfarrerin Nomi Banerji-Gévaudan und  OStR´in Helga Grüne. Unterstützt wurden die beiden Kolleginnen von der Diakonie Kaiserslautern.



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Autor: Stefan Möhnen
E-Mail: moehnen@bbs1-kl.de

 
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