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6.02.18 20:51

Kaminkehrer trifft Schornsteinfeger


Von: Michael Rihlmann


Vor ungefähr einem Jahr bekam der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in Rheinland Pfalz einen Anruf aus der Schweiz. Eine schweizer Schule war auf der Suche nach einem passenden Pendant für einen geplanten Schüleraustausch. Nach diversen, vorbereitenden Telefonaten kam es am 25. September 2017 zu einem ersten persönlichen Treffen.


von links: Roger Ammann, René Zünd, Marco Villmann, Michael Bauer

Aus der Schweiz waren angereist Roger Ammann, Leiter Abteilung Gewerbliche Berufe des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rorschach-Rheintal; Rene Zünd, selbst Kaminkehrer und Lehrer im Kaminkehrerhandwerk am BTZ Rorschach-Rheintal und Betriebsinhaber sowie  Landesinnungsmeister Michael Bauer, der Landesberufsbildungswart Ralf Best, Marco Villmann, Kassenleiter, Patrick Busch - bislang Büroleiter beim LIV, die Lehrer der Berufsbildenden Schule in Kaiserslautern, Michael Rihlmann und Jochen Müller sowie Frau Venturella , Mobilitätsberaterin der HWK der Pfalz.

In lockerer Atmosphäre wurden die beiden Systeme des deutschen Schornsteinfeger- und des schweizerischen Kaminkehrerhandwerks vorgestellt. Hierbei konnten sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in der Art und Ausführung von Tätigkeiten festgestellt werden. Die Unterschiede sind insofern von Interesse, weil man diese Tätigkeiten dem jeweils anderen Land im Rahmen des Schüleraustauschs vorstellen könnte. So besteht ein Teil der schweizer Fegertätigkeit in der Reinigung der gesamten Feuerungsanlage, wohingegen der deutsche Schornsteinfeger sich auf die Reinigung der Abgasanlage beschränkt und die Feuerstätte überprüft und gegebenenfalls bemängelt. Der deutsche Schornsteinfeger hat sein Tätigkeitsfeld verstärkt in die Bereiche Energieberatung/Umweltschutz und Lüftungsanlagentechnik ausgeweitet, was sich zur Zeit in der Schweiz noch in den Anfängen befindet.

Somit konnten schon im Vorgespräch die fachlichen Inhalte des Schüleraustauschs für beide Seiten geklärt werden.

Grundlage der Planung und Umsetzung des Auszubildendenaustauschs bildet das MOVETIA Programm, welches von schweizer Seite beantragt wurde. Hierüber wird die gesamte Finanzierung bezüglich der Reise- und Unterbringungskosten geregelt und übernommen.

Der Austausch von jeweils vier Auszubildenden findet vom 17. Februar 2018 bis 04. März 2018 statt und ist wie folgt geplant. Am 17.2.18 wird die deutsche Seite mit Auszubildenden und Betreuern gegen 13 Uhr in Rorschach in der Schweiz eintreffen. Die deutschen Betreuer werden nach einer Übernachtung am darauffolgenden 18.2.18 die schweizer Auszubildenden mit nach Deutschland begleiten. Geplant ist die Ankunft um 15 Uhr am Gebäude des LIV, wo die einzelnen Auszubildenden den Partnerbetrieben übergeben werden.

Nachdem die Auszubildenden jeweils zwei Wochen in ihren jeweiligen Partnerbetrieben und Schulen verbracht haben, ist am 3.3.18 13 Uhr die Ankunft der schweizer Betreuer mit den deutschen Auszubildenden in Kaiserslautern geplant. Am gleichen Tag werden die deutschen Partnerbetriebe ihre schweizer Austauschauszubildenden zum LIV Gebäude begleiten.

An diesem Tag sollen die Auszubildenden beider Länder die Möglichkeit haben sich gegenseitig auszutauschen und näher kennen zu lernen. Nach einer Übernachtung der gesamten Gruppe im Internatsgebäude des LIV treten die Schweizer am 4.3.18 die Heimreise an.

Frau Venturella, Mobilitätsberaterin der HWK, empfahl den Teilnehmern ein Versicherungspaket mit Unfallschutz, Zusatzversicherung Krankenversicherung und Praktikumsversicherung und bietet der schweizer Seite an, zu prüfen, ob die Versicherung auch für die schweizer Auszubildenden abgeschlossen werden kann. Die Abwicklung soll vereinfacht über die HWK erfolgen.

Abschließend wurden die noch anstehenden Aufgaben besprochen und verteilt. Als Termin für die Evaluation des Gesamtprojektes wird Donnerstag der 5. April 2018 festgelegt.

Im Laufe des Gesprächs äußerte Herr Roger Ammann den Wunsch, dass die Schulen vermehrt auf digitalem Weg zusammenarbeiten könnten. Eventuell mit Videokonferenzen zu bestimmten Präsentationen oder Web Seminaren zu ausgewählten Tätigkeiten bis hin zu einem Lehreraustausch zwischen den Schulen. Beide Seiten verständigten sich darauf, dass zukünftig die gemeinsame Arbeit vertieft werden soll in Form von weiteren Austauschprogrammen und Nutzung neuer Medien.



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Autor: Stefan Möhnen
E-Mail: moehnen@bbs1-kl.de

 
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