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17.06.18 20:56

Kursfahrt nach Prag – in die goldene Stadt


Von: Evelyn Günther


Vom 14.-18. Mai 2018 reiste eine Gruppe von 23 Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Technischen Gymnasiums nach Prag. Weitere Stufenfahrten gingen nach Dublin und London.


Tag 1:

Nach einer kurzweiligen Busfahrt unter Einübung verschiedener Regeln, checken wir mit 23 Schülerinnen und Schülern der 12. Jahrgangsstufe des Technischen Gymnasiums in unserer Unterkunft, dem Hotelschiff „Albatros“, ein. Der erste Eindruck ist durchweg positiv: gemütliche Kabinen mit teilweise tollem Blick aufs Wasser.

Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns dann auf den Weg in die Altstadt: Nach 15 Minuten zu Fuß am Moldauufer entlang erreichen wir die Karlsbrücke. Ab hier geht es in Kleingruppen zur ersten Erkundung der Stadt weiter. Böhmische oder nicht so böhmische Küche stillt den Hunger am Abend. Müde vom langen Tag, finden alle rechtzeitig den Weg zurück in die Kabinen.

Tag 2:

Der Morgen beginnt um 8 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Erster Programmpunkt heute ist eine 3-stündige Stadtführung. Unter blauem Himmel bekommen wir interessante und praktische Informationen zu Stadt, Land, Leuten und deren Eigenheiten. Insbesondere unsere Schüler aus den Bautechnik Leistungskursen rätseln – nicht ganz freiwillig – aus welchen Baustilepochen die historischen Gebäude stammen könnten: Romanik, Gotik, Barock und Jugendstil werden meist einwandfrei identifiziert. Das macht stolz.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es mit dem Bus ins 50 km entfernte Theresienstadt. Hier besichtigen wir die „Kleine Festung“ – ein sehr harmlos anmutender Name für ein Gestapo-Gefängnis – und das Ghettomuseum. Von Seite der Schüler kommt prompt der Hinweis, dass die deutschsprachige Führung in der Kleinen Festung nach BBS-Maßstäben höchstens ein „Mangelhaft“ verdient hätte. Leider haben sie da Recht. Der Vortrag wird lustlos heruntergeleiert und wirkt auswendig gelernt. Das ist schade. Doch schon die Anlage selbst hinterlässt einen gewissen Eindruck und vermittelt zumindest ansatzweise ein Gefühl dafür, wie es den Inhaftierten ergangen ist.

Am Abend erwartet uns noch ein besonderes Highlight: Unter der Karlsbrücke findet das Johannisfest Navalis statt. Dieses Fest, das stets am 15. Mai stattfindet, hat bereits eine 300-jährige Tradition und ist dem bekanntesten böhmischen Heiligen und “Prager” Johannes von Nepomuk gewidmet, dem Schutzheiligen aller Menschen, die mit dem Wasser zu tun haben. Wir hören ein barockes Konzert und sehen ein bombastisches Feuerwerk. Wer das verpasst hat oder keinen idealen Blickwinkel hatte, kann es sich bei Interesse nochmal z.B. bei YouTube anschauen (Suchbegriff „Navalis 2018 Prag“). Nach dem Feuerwerk ist viel los in der Altstadt.

Tag 3:

Heute können wir etwas länger schlafen, da unser nächster Programmpunkt, eine einstündige Schifffahrt auf der Moldau, erst um 12 Uhr beginnt. Zeit also für individuelle Pläne wie z.B. Shopping, die jedoch durch starken Dauerregen etwas eingeschränkt werden.

Um 14.30 Uhr ist dann Treffpunkt an der Karlsbrücke zur Besichtigung der Prager Burg (Burgviertel Hradschin), dem größten zusammenhängenden Burgareal der Welt. Auch hier meint es das Wetter leider nicht so gut mit uns, und wir werden ordentlich nass beim Aufstieg – zumindest diejenigen ohne Schirm oder Regenjacke. Der Regen und Probleme bei der Orientierung werden dann auch von einigen Schülern als Grund für ihre Verspätung genannt. Auch über schmerzende Füße und Beine wird heute viel geklagt. Trotzdem schaffen es alle gerade noch rechtzeitig zum Eingang, um an der Besichtigung teilzunehmen. In den nächsten drei Stunden sehen wir uns unter anderem den beeindruckenden St.-Veits-Dom an und erfahren Details über den Prager Fenstersturz, der den 30-jährigen Krieg ausgelöst hat. Das „Goldene Gässchen“ setzt einen schönen Schlusspunkt.

Am späten Nachmittag kommt dann doch nochmal die Sonne raus. Nun ist es besonders schön, am Altstädter Ring in der Sonne zu sitzen, dabei den Klavierklängen der Straßenkünstler zu lauschen und das geschäftige Treiben der Menschen zu beobachten.

Tag 4:

Der letze Tag führt uns zum Škoda-Werk, 60 km außerhalb von Prag. Hier schlagen vor allem die Herzen der Metalltechnikfans höher. Nach der Besichtigung des Museums erhalten wir faszinierende Einblicke in die Abläufe im Presswerk und in die Fahrzeugmontage.

Wer will jetzt alles einen Škoda fahren? Auf jeden Fall die 30.000 Mitarbeiter von Škoda, was in dem Städtchen Mladá Boleslav zugegebener Maßen ein ganz schön einheitliches Straßenbild erzeugt.

Am Nachmittag besteht wieder die Möglichkeit, Prag auf eigene Faust zu entdecken und letzte Einkäufe für Daheim zu erledigen.

Unseren Abschlussabend verbringen wir bei einem gemeinsamen Abendessen im Hard Rock Café am „Kleinen Ring“ in der Altstadt.

Tag 5:

Um 6.45 Uhr beladen wir den Bus für die Rückfahrt. Nach dem Frühstück geht es dann auch schon los. Im Bus überraschen unsere Schüler die Lehrer und den Busfahrer mit einem kleinen Dankeschön für die gelungene Kursfahrt. An dieser Stelle auch ein Lob an unsere Schüler für eine problemlose Fahrt, die viel Spaß gemacht hat. Besonderes Glück hatten wir zudem mit unserem Fahrer, der sich als wertvolle pädagogische Ergänzung und 3. Aufsichtsperson erwiesen hat.

Nach einer weitgehend reibungslosen Fahrt erreichen wir am Nachmittag etwas müde aber glücklich Kaiserslautern.

Danke für die schöne Fahrt und tolle Zeit – Philipp Ritzmann & Evelyn Günther



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Autor: Stefan Möhnen
E-Mail: moehnen@bbs1-kl.de

 
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