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8.05.19 11:03

Projektphase der Höheren Berufsfachschulen


Von: Tina Sommer


Am Freitag, den 03.05.2019 war es soweit: Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschulen beendeten mit Abgabe der Dokumentation die Projektphase. Sieben Wochen hatten sie Zeit, um ihr Projekt von der Idee bis zur Umsetzung zu verwirklichen.


Wenn man in die Höhere Berufsfachschulklasse Automatisierungstechnik und Mechatronik kam, waren immer alle fleißig am werken. Da wurde geschraubt, gefeilt und es herrschte eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten gemeinsam eine komplette Fertigungsstraße aus neun Wagen für ein Spielzeugauto aus Holz. Am Ende der Projektphase sollte es möglich sein den kompletten Car-O-Mat zusammenzufügen und in der Fertigungsstraße ein Spielzeugauto zu „produzieren“.

An jedem Wagen arbeiteten zwei Schüler, die dafür sorgten, dass Alles reibungslos läuft. Sie mussten einen funktionierenden Schaltschrank bauen, Sensoren und Förderbänder installieren und Pneumatikkomponenten zusammenfügen. In diesem Jahr konnten einzelne Bauteile am Computer geplant und mit dem 3D- Drucker anschließend gedruckt werden.

In der Klasse Höhere Berufsfachschule für IT-Systeme, Schwerpunkt Anwendungsentwicklung, ging es da schon ruhiger zu. Die Schüler programmierten intensiv an ihren Computern. Ergebnisse sind eigenständig programmierte Spiele. Anwender können beispielsweise mit einem Gaming Handschuh auf Vögel schießen. Zwei der Schüler programmierten Konzentrationsspiele: Karten werden nacheinander aufgedeckt, sobald zwei gleiche erscheinen, muss der Spieler diese in einer bestimmten Zeit anklicken, ansonsten gehen die Punkte an den Computer. Bei einem anderen Spiel muss man sich Zahlen merken, die dann in der richtigen Reihenfolge angeklickt werden müssen.

Nützliches für den Schulalltag gibt es natürlich auch: Ein „Memory Namen Merk Spiel“ soll den Lehrerinnen und Lehrern helfen sich die Namen am Schuljahresanfang schneller einzuprägen. Das Verwaltungsprogramm für externe Medien hilft bei der Synchronisation von Daten auf verschiedenen Medien.

Einige Schüler hatten die Möglichkeit am Fraunhofer-Institut ihre Projektphase zu absolvieren. Sie entwickelten ein Feature der Software JUORJIN weiter und hatten so die Chance in das „echte“ Berufsleben hinein zu schnuppern.

In der Höheren Berufsfachschule für IT- Systeme mit dem Schwerpunkt Systemintegration wurden beispielsweise Roboter gebaut und programmiert. Ein Panzer mit einer Greifzange kann man über ein Webinterface, einen weiteren Roboter mit einer Bluetooth App ansteuern.

Das Thema Sicherheit spielte dieses Jahr ebenfalls eine große Rolle: Durch den „Einclinker“ wurde eine Zugangskontrolle geschaffen, die Gebäude sicherer machen soll. Weiterhin wurden Alarmanlagen mit Bewegungsmelder, die über eine Funksteckdose gesteuert werden, entwickelt. Durch die Möglichkeit Bilder von dem „Einbrecher“ zu machen, die auf einer Webseite gespeichert werden, kann dieser schnell identifiziert werden.

Ganz im Sinne der Demonstrationen „Fridays for future“ entwickelte ein Schüler ein „Mini Windrad“ für den heimischen Garten. Durch eine automatisierte Bewässerungsanlage für Pflanzen ist der „grüne Daumen“ garantiert.

Natürlich durfte auch der Spaß nicht fehlen: Mit dem Projekt „Oh Schreck, das Geld ist weg“ entwickelte ein Schüler einen „Glücksspielautomaten“. Weiterhin sorgt eine Musikbox für musikalische Untermalung.

Diese spannenden Ideen setzen die Schülerinnen und Schüler in ihrer praktischen Projektphase um. Für die Klassen ist dieser Teil ein entscheidendes Kriterium für ihre Abschlussprüfung und bereitet sie ein bisschen darauf vor, was es heißt in einem Betrieb praktisch zu arbeiten. Neben einer Dokumentation, müssen die Schülerinnen und Schüler auch in einer Präsentation und einem Fachgespräch ihr Projekt vorstellen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschulklassen eine erfolgreiche Abschlussprüfung!




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Autor: Stefan Möhnen
E-Mail: moehnen@bbs1-kl.de

 
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