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Parisfahrt 2015 - Berufsoberschule I besucht Paris


 

Paris, mit 11,2 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Europas, wartet auf uns - die BOS1 T14a. Montagmorgen (13. April) machten wir uns um 7:22 Uhr mit dem ICE auf in das Abenteuer. Nach knapp 2 ½ Stunden war die Zugfahrt schon vorbei und wir betraten im Bahnhof Gare de l'Est zum ersten Mal Pariser Boden – in einem Bahnhof, der wenig mit unserem Provinzbahnhof in Kaiserslautern gemeinsam hat: lautes Getöse und viele Menschen kreuzten unseren Weg. Von dort aus ging es in die Metro, mit der wir an unser Hotel, ein 2-Sterne-Haus im 15. Arrondissement, fuhren. Das Hotel war ein kleines, sauberes Haus mit freundlichem Personal, welches für unsere Zwecke vollkommen zufriedenstellend war. Nach der Ankunft ging es auch direkt weiter zu einer Stadtbesichtigung. Unser erstes Ziel war die Opéra Garnier im Herzen von Paris. Wir waren beeindruckt von den Deckengemälden, den Logen und der Bühne. Im Anschluss ging es nach einer Pause zum Arc de Triomphe, einem Wahrzeichen der Stadt, das zugleich eine Gedenkstätte für die Toten des 1. Weltkrieges, die nie identifiziert wurden, darstellt. Unter der Führung von Frau Dressing spazierten wir über den Jardin des Tuileries (Tuileriengarten) Richtung Innenhof des berühmten Louvre, welchen wir auf Grund seiner Größe bestaunten. Abends konnte jeder sein Abendprogramm selbst wählen: So gingen die einen etwas essen, die anderen suchten das nächste Pub auf und ließen den ersten Tag mit vielen Eindrücken ausklingen.

 

Am 2. Tag der Reise durften wir dank der Großzügigkeit von Frau Dressing und Frau Ininger eine Seinerundfahrt mit dem Schiff unternehmen. Auf dieser 2 ½-stündigen Fahrt konnten wir viele Wahrzeichen der Stadt vom Schiff aus bestaunen. Danach führte uns unser Weg in ein Technikmuseum, das Musée Cité des Sciences et des l'Indusries, welches alleine von außen einen imposanten Eindruck machte. Nach der Besichtigung des Museums gingen wir durch den Parc de la Villette und besuchten am Nachmittag die gotischen Kirchen Saint Chapelle und Notre Dame. Am Abend führte uns unser Weg auf den Tour Montparnasse, einem über 200 Meter hohen Hochhaus, auf dessen Aussichtsplattform man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt hat. Dort wurden uns erst die Ausmaße der Weltstadt deutlich, da man kein Ende der Stadtgrenzen sah. Es flammte auch ein bisschen Romantik bei dem ein oder anderen auf, als um 23 Uhr der Eiffelturm im Lichtermeer der Stadt anfing zu funkeln.

 

Mittwochs wurde unser Schuhwerk am meisten beansprucht. Zuerst fuhren wir mit der Metro 1 bis an die Endstation La Défense. Hier bewunderten wir ein hypermodernes Hochhausviertel, in dem es architektonisch viel zu entdecken gab - unter anderem wurde hier ein neuer Triumphbogen erbaut, welcher für unsere Begriffe allein aufgrund seiner Spannweite ein architektonisches Meisterwerk ist.  Aber auch die Hochhäuser und Galerien beeindruckten mit moderner Architektur. Danach besuchten wir eine Ausstellung im neuen Museum der Stiftung Louis Vuitton. Die Bilder, unter anderem mit dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch, wurden in einem wunderschönen Haus mit Segeln an der Fassade gezeigt. Danach begaben wir uns zum Louvre, dem drittgrößten und meistbesuchten Museum der Welt. Die Ausstellung von Gemälden, Skulpturen und anderen Schätzen von den Anfängen der Kunst bis ins 19. Jahrhundert war wohl einer der Höhepunkte unserer Reise.

 

Donnerstags ging es in das Museum „Musée d´Orsay“, einem ehemaligen Bahnhof, der zu einem eindrucksvollen Museum umgebaut wurde. Dort befanden sich Bilder des französischen Realismus sowie Impressionismus. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen verschiedene Attraktionen betrachten wie den Park und das Schloss von Versailles, den Invalidendom und das Militärmuseum oder den „Tour Eiffel“. Abends gingen wir gemeinsam in das „Centre Pompidou“, dort waren Werke der klassischen Moderne sowie zeitgenössischen Kunst zu sehen. Diese Werke wollen provozieren und haben Zündstoff für Diskussionen geliefert.

 

Am Freitagmorgen besuchten wir das Stadtviertel Marais mit seiner jüdischen Gemeinde. Dies war sehr beeindruckend und bedrückend zugleich, da die Polizei bzw. das Militär versucht, das Viertel mit seiner Präsenz zu schützen. Danach gingen wir in das Museum „Musée Cognacq-Jay“ mit Einrichtung, Mode und Bildern aus der Zeit des Rokoko. Nach der Besichtigung hatten wir in kleinen Gruppen die Möglichkeit, auf eigene Faust Paris zu besichtigen oder in Malls ein paar Einkäufe zu tätigen. Im Anschluss an diese ganzen großartigen Eindrücke ging es mit dem Zug wieder in Richtung Heimat.

Abschließend gilt ein ganz großer Dank unseren beiden Lehrerinnen Frau Ininger und Frau Dressing für die Planung und Durchführung der Studienfahrt.




Autor: Julian Steigert und Marcel Hach
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Letzte Aktualisierung:  31. Mai 2015

 
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