Technisches Gymnasium

Projektwoche 2011 

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Projektwoche 2014


Technisches Gymnasium veranstaltet erneut Projektwoche

 

Auch in diesem Jahr fanden in der letzten Woche vor den Sommerferien die Projekttage des Technischen Gymnasiums an der BBS I statt. In zehn Einzelprojekten hatten die Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, eine Woche lang Neues zu entdecken, Bekanntes zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Die Projektwoche schloss mit der Präsentation der Projekte am letzten Schultag ab, nach der dann die langersehnten Zeugnisse überreicht wurden.

 

Schulleiter OStD Bernhard Henn begrüßte die Schüler zur Präsentation ihrer Projekte und hob die Besonderheit der BBS I Technik hervor, dass hier Lehrer unterrichteten, die ihr Know-How und ihre speziellen Fähigkeiten, die sie bereits in der freien Wirtschaft gesammelt hätten, an die Schüler weitergeben könnten. Er betonte jedoch gleichzeitig, dass die Schüler dieses Wissen auch annehmen, die Aufgaben, die ihnen gestellt würden, bejahen und einen eigenen Willen, eine Lösung zu finden, entwickeln müssten. Zudem stellte er in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit einer solchen Projektwoche heraus, mehr Praxisbezug in den Unterricht zu integrieren, aber auch gleichzeitig die Teamfähigkeit und Präsentationskompetenz der Schüler zu fördern. 

 

Bei dem Projekt „Vermessungstechnik“, dessen Projektpaten Herr Rieser und Frau Günther waren, erhielten die Schüler zunächst eine Einführung in die  Grundlagen der Vermessungstechnik und der dabei zu benutzenden Geräte. Im Anschluss hatten die Gymnasiasten die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und einige Flächen des Schulgeländes zu vermessen.

 

Unternehmerisches Denken und Handeln stand im Zentrum des Projektes „Planspiel Firmengründung“ unter der Leitung von Frau Voss und Frau Lehmann, welches am Business und Innovation Center Kaiserslautern durchgeführt wurde. Vier Tage lang hatten die Schüler nicht nur die Chance, sich außerhalb ihres Schulalltags mit der Idee des Unternehmertums auseinander zu setzen. Gemeinsam mit Schülergruppen anderer Schulen konnten sie auch betriebswirtschaftliche Fragestellungen selbstständig in Gruppen erarbeiten. Die Aufgabe der Schüler war, eine Surfbrettfirma zu gründen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

 

Das Projekt „Mikrocontroller-Workshop“, das von Herrn Ruby angeboten wurde, fand in Kooperation mit dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Kaiserslautern statt. Der Leiter des Lehrgebiets Leistungselektronik, PD Dr.-Ing. habil. Bernhard Hauck, gab den Schülern eine Einführung in die Grundlagen der Elektrotechnik und zeigte ihnen die ersten Schritte bei der Programmierung von Mikrocontrollern auf. Nach dieser Einführung durften sich die Gymnasiasten dann selbst an der Programmierung einer Ampel- oder Zeitschaltung sowie einer Schleifenprogrammierung probieren. Daneben besichtigte die Gruppe den Campus der Universität Kaiserslautern sowie das dortige Elektrolabor.

 

Im Rahmen des Projekts „Spuren des Nazi-Terrors in Kaiserslautern“, das von Frau Dr. Lax und Herrn Frosch angeboten wurde, beschäftigten sich die Schüler intensiver mit dem bereits in der 12. Klasse initiierten Stolperstein-Projekt. Die BBS I hatte sich durch eine übernommene Patenschaft an der Stolperstein-Initiative Kaiserslautern beteiligt, indem sie Steine für eine im NS-Regime verfolgte Familie, die vor ihrer Deportation in Kaiserslautern gelebt hat, gespendet hat. Im Rahmen eines Projekts der 12. Jahrgangsstufe wurde das Schicksal der Familie aufgearbeitet. In der Projektwoche ging die Gruppe den jüdischen Spuren in Kaiserslautern noch intensiver nach, lief die bislang verlegten Stolpersteine in der Stadt ab und setzte sich mit den Biographien der im NS-Regime verfolgten Menschen auseinander. Zudem besuchten die Schüler das ehemalige Konzentrationslager im rheinhessischen Osthofen.

 

Bei dem Projekt „Angewandte Ingenieurwissenschaften, ein Projekt in Zusammenarbeit mit der FH Kaiserslautern“, das von Herrn Otto geleitet wurde, erhielten die Schüler einen Einblick in das Lehrangebot der FH und führten Versuche im Physiklabor durch. Außerdem erhielten sie die Möglichkeit, ein UKW-Radio zu bauen.

 

Schüler, die das Projekt „Gechillt zum Abi?!“ gewählt hatten, gingen in den vier Tagen auf die Jagd nach „Lernmonstern“ wie Trödelei, Angst oder Trägheit, um diese in Zukunft auf ihrem Weg zum Abitur aus dem Weg zu räumen. Sie bekamen von den Projektleitern Frau Heinz und Frau Drechsel Lerntipps sowie Lernstrategien in Form ihres eigenen „Drachens“ an die Hand, um damit in Zukunft ihr Lernmonster gezielt bekämpfen zu können.

 

Richtig musikalisch wurde es in dem Projekt „Elektronische Musik“, das von Herrn Stalter angeboten wurde. Die Schüler erzeugten mit Hilfe eines Mikrocontrollers und des Mikrokontroller-Boards Arduino Uno elektronische Töne und erhellten so den Computersaal mit ihrem eigenen Beat.

 

Sportlich ging es hingegen bei dem Projekt „Radfahren und mehr“ in und um Kaiserslautern zu, das von Frau Gutensohn-Schneider, Herrn Fisterer und Herrn Pfaff geleitet wurde. Aufgrund des Wetters konnten die Schüler jedoch nur an einem Tag eine Radtour unternehmen. An den beiden anderen Tagen wurde das Projekt in das Schwimmbad „Monte Mare“ sowie in die Turnhalle der Schule verlegt, wo verschiedene Wettkampfspiele, bei denen zwei Team gegenander antraten, durchgeführt wurden.

 

Bei dem Projekt „Auf den Spuren des Duftmörders Grenouille im Film ‚Das Parfüm‘“, das von Frau Dr. Wagner-Klemmer und Herrn Back geleitet wurde, erhielten die Schüler am ersten Tag durch den Film Einblicke in die unterschiedlichen Arten der Parfümherstellung. Am darauffolgenden Tag probierten sie die im Film gezeigten Methoden der Wasserdampfdestillation, Extraktion und Enfleurage aus und unternahmen anschließend eine Exkursion in die Kräutergärtnerei Simon nach Enkenbach-Alsenborn, um sich noch intensiver mit der Wasserdestillation auseinanderzusetzen. Am letzten Tag stellten die Gymnasiasten ihre eigenen Parfüme mit Hilfe dieses theoretischen Inputs her.

 

„Film ab“ hieß es bei dem Projekt „Imagefilmdreh“, das von Frau Zimmermann mit Unterstützung des Instituts für Medien und Bildung geleitet wurde. Ziel des Projektes war es, einen fünfminütigen Imagefilm über das Technische Gymnasium zu drehen. Die Schüler erhielten am ersten Tag einen theoretischen Input zu Interviewtechniken, den Umgang mit der Kamera und legten die Inhalte für den Film fest. Im Anschluss wurden an den nächsten beiden Tagen im Schulhaus gedreht und Interviews geführt, bevor am letzten Tag der Film von den Schülern geschnitten wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Autor: Uwe Ruby
E-Mail: mail@ruby-kl.de

Letzte Aktualisierung:  18. Juni 2015

 
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