Technisches Gymnasium

Projektwoche 2011 

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Projektwoche 2015


Schule einmal anders – Projektwoche am Technischen Gymnasium

 

Neugierig sein, Neues ausprobieren und die im Unterricht erworbene Theorie in die Praxis umsetzen – all dies stand im Zentrum der Projektwoche des Technischen Gymnasiums. In elf Einzelprojekten hatten die Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe in der letzten Woche vor den Sommerferien die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Bekanntes zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Die Projektwoche schloss mit der Präsentation der Ergebnisse am letzten Schultag ab, nach der dann die langersehnten Zeugnisse überreicht wurden

 

Schulleiter Oberstudiendirektor Bernhard Henn begrüßte die Schüler zur Präsentation ihrer Projekte und rief sie dazu auf, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Henn verwies dabei auf den Fachkräftemangel insbesondere im Handwerk und Ingenieurwesen, insofern sei es wichtig, Schlüsselkompetenzen zu entwickeln und auszubauen. In diesem Zusammenhang stellte er die Bedeutung einer solchen Projektwoche heraus, das technische Knowhow zu erweitern, aber auch gleichzeitig die Teamfähigkeit und Präsentationskompetenz der Schüler zu fördern.

 

Bei dem Projekt „Vermessungstechnik“, dessen Projektpaten Frau Günther und Herr Rieser waren, erhielten die Schüler zunächst eine Einführung in die  Grundlagen der Vermessungstechnik und der dabei zu benutzenden Geräte. Im Anschluss hatten die Gymnasiasten die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und Flächen des Schulgeländes zu vermessen.

 

Unternehmerisches Denken und Handeln stand im Zentrum des Projektes „Planspiel Firmengründung“ unter der Leitung von Frau Voss und Frau Lehmann, welches am Business und Innovation Center Kaiserslautern durchgeführt wurde. Vier Tage lang hatten die Schüler nicht nur die Chance, sich außerhalb ihres Schulalltags mit der Idee des Unternehmertums auseinander zu setzen. Gemeinsam mit Schülergruppen anderer Schulen konnten sie auch betriebswirtschaftliche Fragestellungen selbstständig in Gruppen erarbeiten. Die Aufgabe der Schüler war, eine Surfbrettfirma zu gründen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

 

Das Projekt „Mikrocontroller-Workshop“, das von Herrn Ruby angeboten wurde, fand in Kooperation mit dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Kaiserslautern statt. Der Leiter des Lehrgebiets Leistungselektronik, PD Dr.-Ing. habil. Bernhard Hauck, gab den Schülern eine Einführung in die Grundlagen der Elektrotechnik und zeigte ihnen die ersten Schritte bei der Programmierung von Mikrocontrollern auf. Nach dieser Einführung durften sich die Gymnasiasten dann selbst an der Programmierung einer Ampel- oder Zeitschaltung sowie einer Schleifenprogrammierung probieren. Daneben besichtigte die Gruppe den Campus der Universität Kaiserslautern sowie das dortige Elektrolabor.

 

Warum wird Kaiserslautern eigentlich die Barbarossastadt genannt? Was verbirgt sich hinter den „Gärten der Vielfalt“? Diese Fragen wurden den Schülern im Laufe der Woche bei dem Projekt „In und um Kaiserslautern“, das von Frau Briehl, Frau Zimmermann und Herrn Lui angeboten wurde, beantwortet. Nach einer Wanderung auf den Humbergturm, bei der die Schüler einen tollen Blick auf die Stadt erhielten, erkundeten sie am zweiten Tag bei einer Führung ihre Heimatstadt. Den Abschluss bildete die Besichtigung des Japanischen Gartens. Das Ambiente eines der größten japanischen Gärten in Europa veranlasste die Schüler auch dazu, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen: Sie dichteten Haikus, eine traditionelle japanische Gedichtform, die sie bei der Präsentation ihren Mitschülern vortrugen.

 

Im Rahmen des Projekts „Jüdisches Leben in Kaiserslautern“, das von Frau Dr. Lax und Herrn Schmitt angeboten wurde, beschäftigten sich die Schüler intensiver mit dem bereits im vergangenen Schuljahr initiierten Stolperstein-Projekt. In der Projektwoche erkundete die Gruppe die jüdischen Spuren in Kaiserslautern und die bislang verlegten Stolpersteine. Sie erstellte zudem einen Plan über diese Steine und setzte sich mit den Biographien der im NS-Regime verfolgten Menschen auseinander.

 

Bei dem Projekt „Elektrotechnik an der FH Kaiserslautern“, das von Herrn Otto geleitet wurde, erhielten die Schüler einen Einblick in das Lehrangebot der Fachhochschule und führten Versuche im Physiklabor durch. Außerdem erhielten sie die Möglichkeit, ein UKW-Radio zu bauen.

 

Schüler, die das Projekt „Medienkompetenz im Alltag und in der Schule“ gewählt hatten, das von Fr. Heinz und Fr. Drechsel angeboten wurde, beschäftigten sich insbesondere mit digitalen Medien und deren Nutzen und Einsatzmöglichkeiten zum Lernen zu Hause und im Unterricht. In Zusammenarbeit mit  Frau Prof. Mandy Rohs und einem Team aus studentischen Mitarbeitern der TU Kaiserslautern wurden auch Fragen rund um Datensicherung und Datenschutz erarbeitet und diskutiert. Zudem erkundeten die Schüler mit Hilfe einer Geocaching-Tour den Uni-Campus und erhielten einen Einblick in die Recherchearbeit an der Uni-Bibliothek. Wie man das Smartphone in den Unterricht integrieren kann, wurde mit zwei Experimenten im Schüler-Physiklabor der Universität und anhand einer Fotoaktion, bei der Begriffe wie "Zivilcourage" oder "Mobbing" schauspielerisch dargestellt wurden, erprobt. Das Smartphone stand auch im Mittelpunkt, als es darum ging, die besten Apps für Schüler und Lehrer zu testen und entsprechend zu küren. Zu guter Letzt wurde auch für die Zusammenfassung der Projekttage noch einmal das Smartphone eingesetzt: Die Arbeitsschwerpunkte wurden in Form einer "Tagesschau" in kleinen selbstgedrehten Videos zusammengeschnitten und präsentiert.

 

Sportlich ging es hingegen bei dem Projekt „Radfahren und mehr“ zu, das von Herrn Fisterer, Herrn Pfaff und Herrn Ritzmann geleitet wurde. Am ersten Tag legten die Schüler etwa 65 Kilometer zurück, indem sie von Kaiserslautern aus in nordwestlicher Richtung auf die Anhöhe „Reuschbach“ fuhren und mit einem schönen Fernblick in das Landstuhler Bruch belohnt wurden. Von dort aus ging es über den Seewog bei Ramstein-Miesenbach zurück nach Kaiserslautern. Am zweiten Tag fuhren die Schüler mit dem Fahrrad zum Kletterpark K1 in Mehlingen, hier waren neben Kraft und Geschicklichkeit auch eine gehörige Portion Mut vonnöten. Bei hochsommerlichen Temperaturen erfrischte sich die Gruppe am dritten Tag nach der kurzen Fahrt per Fahrrad im Freibad Waschmühle.  

 

Bei dem Projekt „Chemie der Gummibärchen‘“, das von Frau Dr. Wagner-Klemmer geleitet wurde, analysierten die Schüler am ersten Tag handelsübliche Gummibärchen, um sie an den darauf folgenden Tagen selbst herzustellen und weitere Experimente mit den kleinen Bären durchzuführen. Eine kleine Kostprobe ihrer Herstellung erhielten die Mitschüler bei der Präsentation ihrer Ergebnisse.

 

Was sind eigentlich elektromagnetische Wellen? Wie werden Sprache, Musik und Daten übertragen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Schüler in dem Projekt „Funktechnik“, das von Herrn Stalter angeboten wurde. Dabei bauten die Schüler mit Hilfe des Chaos Computer Clubs und des Deutschen Amateur-Radio-Clubs eine Richtfunkstrecke und nahmen diese auch Betrieb. Daneben hatten sie die Möglichkeit, mit verschiedenen Antennen zu experimentieren und unterschiedliche Übertragungsverfahren selbst auszuprobieren.

 

Bei dem Projekt „Pen and Paper – ein Rollenspiel“ unter der Leitung von Herrn Pick wurden die Schüler in eine fremde Welt versetzt. Drei Schüler übernahmen die Rolle des Spielleiters, auch „Meister“ genannt, entwarfen eine Geschichte mit Abenteuern, welche dann von den Spielern durch ihre selbst erstellten Spielercharaktere bespielt wurden. Die Meister erzählten also eine Geschichte, indem sie ihren Mitspielern die grobe Handlung, Nebencharaktere und Ortbeschreibung gaben; die Spieler schlüpften daraufhin in die Rollen ihrer Spielercharaktere und agierten in der „Welt“ der Spielleiter.

 

 

 


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Autor: Uwe Ruby
E-Mail: mail@ruby-kl.de

Letzte Aktualisierung:  12. September 2015

 
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