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TECHNIKERTAG 2017

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                               Technikertag 2017

 

Der Technikertag 2017 fand am 19. Mai statt. Das Programm finden Sie hier.

Im Folgenden finden Sie einige Fotos und die Kurzfassung des Fachvortrages. Wir danken an dieser Stelle noch einmal dem Referenten für das Engagement bei der Gestaltung der Veranstaltung.

 

(Fotos: Nicole Spohr)

 

 

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Oberstudiendirektor Frank Simbgen (Schulleiter der BBS I Technik) begrüßt die Gäste.

 

 

 

                                             

 

Studiendirektor  Friedrich Holtz begrüßt als Leiter der Fachschule die Besucher und stellt die Ansprechpartner aus den aktuellen Klassen der FSLmT vor.    

 

                                         

 

Der Kassenwart des Fördervereins FSLmT Dr. Christoph Theis
begrüßt die Gäste. Er beschreibt die Aufgaben und Ziele des Vereins und wirbt
für eine Mitgliedschaft.

 

                                           

 Beigeordneter Joachim Färber (Stadtvorstand Kaiserslautern, Dezernat III) begrüßt
 die Besucher des TT 2017.

 

                                              

 Herr Blaumeiser begrüßt als Vorstand des Fördervereins FSLmT ebenfalls das  Auditorium.

 

 

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Der Aufbau der Lebensmittelüberwachung am Beispiel Hessen

 

PD Dr. Ralf Pätzold, Landesbetrieb Hessisches Landeslabor

 

Die Verordnung (EG) Nr.178/2002 („Basis-Verordnung“) stellt die rechtliche Grundlage zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts dar. Darüber hinaus regelt sie die Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und legt Verfahren zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit fest. Ziele der Verordnung sind der Schutz der Gesundheit sowie der Schutz vor Täuschung unter Berücksichtigung  der Handelsgepflogenheiten sowie des Tier-, Pflanzen- und Naturschutzes. Die Verordnung legt fest, dass „nicht sichere“ Lebensmittel nicht in Verkehr gebracht werden dürfen. Als „nicht sicher“ gelten Lebensmittel, wenn sie gesundheitsschädlich oder für den Verzehr ungeeignet sind. Bezüglich der Aufmachung regelt die Verordnung, dass Angaben über Lebensmittel nicht irreführend sein dürfen. Auf nationaler Ebene legt der § 5 des LFGB (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) Verbote zum Schutz der Gesundheit fest. Die Aufgaben der staatlichen Lebensmittelüberwachung bestehen im Gesundheits- und Verbraucherschutz sowie im Produzentenschutz. Darüber hinaus besteht die Pflicht zur sachgerechten Information über Lebensmittel, welche durch die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) geregelt ist. Die Lebensmittelüberwachung in Deutschland ist Ländersache. Demnach besteht eine konkurrierende Gesetzgebung zwischen den einzelnen Bundesländern. Sowohl ein Informationsaustausch als auch die Kontaktaufnahme mit der Europäischen Kommission erfolgen über die zuständigen Bundesministerien. Im Rahmen der EU-Harmonisierung ersetzen EU-Verordnungen zunehmend nationale Bundesgesetze und Verordnungen, wobei der Vollzug sowie die Kosten Ländersache sind.  Im Bundesland Hessen liegen die politische Führung sowie die Wahrnehmung von Leistungsaufgaben zur Koordination und Organisation der Lebensmittelüberwachung beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klima, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) mit Sitz in Wiesbaden. Landesweite Regelungen im Rahmen der Lebensmittelüberwachung werden auf Landesebene koordiniert. Die eigentliche Dienst- und Fachaufsicht erfolgt über die nachgeordneten Behörden. Diese nachgeordneten Fachaufsichtsbehörden sind die Regie-rungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel. Diese haben die Fachaufsicht über die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der jeweiligen Landratsämter und Stadtkreise. Probenahmen durch Kontrolldienststellen erfolgen in Restaurant- und Großküchen sowie in Einzelhandelsunternehmen, Lebensmittelproduktionsbetrieben und Futtermittelbetrieben,  auf Wochenmärkten und im Hof- und Straßenverkauf. Der „Gang einer Probe“ lässt sich wie folgt beschreiben: Kontrolleure des AVV (Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz) entnehmen eine Probe. Diese Probe wird an das LHL (Landesbetrieb Hessisches Landeslabor) geschickt, dort untersucht und bei Verstößen ein Gutachten erstellt. Das erstellte Gutachten wird an das AVV geschickt, welches Maßnahmen zur Behebung der Verstöße ergreift. Sollte im Rahmen der Untersuchung der Probe im Labor eine Gesundheitsgefahr festgestellt werden, erfolgt eine Warnung der Öffentlichkeit durch das LHL über nationale und EU-weite Warnsysteme.    Bußgelder und Auflagen werden durch die entsprechenden Überwachungsämter an das Gewerbe, den Handel oder die Industrie weitergegeben. Die Fachaufsicht über den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor erfolgt direkt über das HMUKLV (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klima, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Im Hinblick auf die Dimension der Lebensmittelüberwachung ist zu sagen, dass Hessen 21 Landkreise mit 426 Gemeinden sowie 5 kreisfreie Städte umfasst. Das LHL ist in folgende  5 Fachabteilungen untergliedert:  Zentrale Dienste, Veterinärmedizin, Lebensmittel, Landwirtschaft und Umwelt  sowie die Tierärztliche Grenzkontrollstelle Hessen. Bei der Lebensmittelüberwachung werden alle Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Futtermittel geprüft. Die Überprüfung erfolgt an den Standorten Kassel, Gießen und Wiesbaden sowie am Flughafen Frankfurt am Main. Geprüft werden die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen und Vorgaben, der Schutz der Gesundheit, der Schutz vor Irreführung, die  Kennzeichnung der Lebensmittel sowie die Überprüfbarkeit der Nährwerte. Amtliche Proben werden regelmäßig, auf Risikobasis, mit angemessener Häufigkeit, ohne Vorankündigung und auf jeder Stufe der Produktion, der Verarbeitung und des Vertriebs  genommen. Im Bundesland Hessen werden jährlich ca. 30.000 Lebensmittel und ca. 3000 Kosmetika und Bedarfsgegenstände untersucht. 80 Prozent aller Proben sind Planproben, die restlichen 20% entfallen auf Zweit- und Gegenproben, Verdachtsproben, Beschwerdeproben und Nachproben. Im Rahmen von lebensmittelrechtlichen Verstößen kommt es durch Straf- und Verwaltungsverfahren sowohl zu Geldstrafen als auch zu Freiheitsstrafen. BSE-Skandal, „Gammelfleisch“, HUS/EHEC-Epidemie, Pferdefleischskandal, Hepatitis-A-Viren in Erdbeeren und  Pyrrolizidin-und Tropanalkaloide in Getreideprodukten: Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass die Liste der Lebensmittelskandale immer länger wird.

 

(Text: Katharina Pohl)

 

 

                                                  

 

 

                                                  

 

                                                                  PD Dr. Ralf Petzold und das Auditorium

 

 

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Die Teams präsentieren dem interessierten Publikum die Ergebnisse ihrer Projektarbeit:

 

                                              

 

 

                                               

 

 

                                                 

 

 

                                                   

 

 

                                                    

 

 

                                                      

 

 

 

                                                       

 

 

                                                      

 

 

                                                     

 

 

                                                     

 

 

                                                      

 

 

                                                       

 

 

 

 

 



















Die Absolventen der FSLmT 2017 stellen sich vor



Autor: Anni Sembach
E-Mail: sembach@bbs1-kl.de

Letzte Aktualisierung:  30. Juni 2017

 
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