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Historische Entwicklung der BBSI 

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Vorwort


Die Berufsbildende Schule I Technik Kaiserslautern hat eine Tradition die bis ins Jahr 1833 zurück reicht.

Die Geschichte der Schule bietet interessante Einblicke in den jeweiligen Zeitgeist durch authentische Zeitungsartikel, Fotos und Personenbeschreibungen.

Die anschließende Darstellung der Ereignisse, der handelnden Personen und deren Bedeutung für die weitere Entwicklung der Berufsbildenden Schule I Technik in Kaiserslautern, wurde von Herrn Studiendirektor Dr. Werner Weidmann verfasst und in einer "Festschrift zur Einweihung des Schulzentrums Nord", am 5. Juli 1983, veröffentlicht. Die Darstellung der Planungs- und Bauphasen des Schulzentrums Nord, wurde in der o.a. Festschrift von Herrn Oberstudiendirektor Bodo Heeren erstellt. Die Fortschreibung der Schulentwicklung bis zum heutigen Datum für unsere Homepage ( www.bbs1-kl.de ) wurde vom derzeitigen Schulleiter gefertigt.

 

In der langen Geschichte unserer Schule gab es immer schon prägnante Persönlichkeiten, die den Weg der Schule entscheidend beeinflussten. In jüngster Zeit war dies unser unvergessener Schulleiter im Ruhestand Oberstudiendirektor Walter Weis, der mit der Einführung eines innovativen Qualitätssystems im Rahmen des bundesweiten Modellversuchs "Qualitätsmanagement an berufsbildenden Schulen" den Grundstock für die Entwicklung der BBS I Kaiserslautern zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen legte.

Die jetzige Schulleitung baut auf diesem Fundament auf und führt den Weg der stetigen zyklischen Qualitätsverbesserung fort mit dem Ziel, dass die BBS I Technik Kaiserslautern zu einer "lernenden Organisation" im Sinne von Peter Senge wird.

 

Kaiserslautern, 02. Juni 2003

Bernhard Henn

Oberstudiendirektor

Schulleiter




Die Berufsbildende Schule I - Technik - Kaiserslautern




Ein Bericht über die Gründung und Entwicklung der

Berufsbildenden Schule I Technik Kaiserslautern,

die handelnden Personen und deren richtungsweisende Entscheidungen.

 

 

 


Jahr

Ereignis


1833

Die erste berufsbildende Schule in Vollzeitform als Gewerbeschule wird in Kaiserslautern eröffnet. Es ist eine gewerbliche Berufsfachschule für den ganzen bayerischen Rheinkreis, die spätere Pfalz. Sie entsteht auf bayerische Anordnung, letztlich nach französischem Vorbild (Ecole Polytechnique). Damit besteht neben dem Lehrerseminar eine weitere zentrale Bildungsstättefür die ganze Pfalz in Kaiserslautern.
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1834

Die Schule erhält die offizielle Bezeichnung: "Königliche Kreis-Landwirtschafts- und Gewerb-Schule zu Kaiserslautern im Rheinkreise".

Am Anfang stehen Raumprobleme. Die Unterbringung erfolgt zunächst behelfsmäßig in den Räumen des neuerbauten Spitals auf dem Kotten. Der Lehrerstamm rekrutiert sich aus Lehrern der Lateinschule und des Lehrerseminars, zum anderen aus akademisch vorgebildeten Männern der Praxis wie z. B. dem Apotheker und Chemiker Dr. Herberger.
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1836

Nach dreijährigem Unterrichtsbesuch wird das erste Absolutorium abgehalten. Es handelt sich nach heutigen Begriffen um eine Art Fachabitur. Daß fortan ein bayerischer Universitätsprofessor aus Würzburg oder München den Prüfungsvorsitz führt, unterstreicht den Rang, der dieser Bildungsanstalt von vornherein beigemessen wird.
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1838

Das neue Gebäude für die gewerbliche Berufsfachschule ist bezugsfertig. Es ist der Südtrakt der späteren Oberrealschule im Bereich Ludwigstraße/Maxplatz. Es handelt sich um das damals größte pfälzische Schulgebäude überhaupt. Man kann sagen: Das erste moderne, geräumige Schulgebäude in der Pfalz entstand in Kaiserslautern für das berufsbildende Schulwesen. Der Architekt war August Voit, der spätere Erbauer der Fruchthalle.

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1839

Die erste Kaiserslauterer Handwerker-Feiertagsschule (gewerbliche Fortbildungsschule in Teilzeitform) wird eröffnet. Das berufsbegleitende Schulwesen im "dualen System", wie wir es heute bezeichnen, folgt also sehr früh. Doch fehlen noch weitgehend die arbeits- und sozialrechtlichen Voraussetzungen für eine gedeihliche Entwicklung. Abend- und Feiertagsunterricht sind für Schüler (Lehrlinge) und Lehrer eine nach heutigen Verhältnissen unzumutbare Belastung.
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1844

Im Zusammenwirken mit dem Polytechnischen Verein, einer Vorform der Kammern, beginnt eine Frühform der Kammerprüfungen. Als dieser den Lehrabschluß vom Berufsschulbesuch, der Handwerkerfeiertagsschule, abhängig macht, nimmt die Schülerzahl sprunghaft zu. Man kann sagen, dass Mitte der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts das berufliche Schulwesen in Teilzeitform in Kaiserslautern, allen Belastungen zum Trotz, erstmals Fuß fasst. Das Mühen muß notgedrungen weitgehend darauf beschränkt bleiben, neben der Vermittlung einiger grundlegender fachtheoretischer Kenntnisse "wenigstens das Volksschulwissen", also einen einmal erreichten minimalen Schulbildungsgrad, aufrechtzuerhalten. Hier zeigen sich Aspekte der Sozialen Frage, zumal in der Phase der hohen Arbeitslosigkeit und damit auch der Jugendarbeitslosigkeit um die Jahrhundertmitte, nur ein Bruchteil der volksschulentlassenen Jugendlichen weiter schulisch erfaßt ist. Die Kreisgewerb- und Landwirtschaftsschule für die ganze Pfalz floriert demgegenüber. Dabei muß man das Schichtungsspezifische einer Bürgerschule wie Zugangsbarriere, beträchtliches Schulgeld und Abschlußprivilegien im Auge behalten.

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1844

Dr. Eduard Herberger wird Direktor der berufsbildenden Schuleinrichtungen in Kaiserslautern. Später ist er ordentlicher Professor für die Chemie an der Universität Würzburg.

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1848

bis

1864

Die Leitung der Kreisgewerbeschule in den Händen von Christian Faber. Dem bekannten und renommierten Naturwissenschaftler verdankt die im Ausbau begriffene Schule wesentliche Impulse.

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1861

Die Fortbildungsschule als berufsbildende Teilzeitschule erstreckt sich von nun an auch auf Mädchen. Hauswirtschaftlichen Unterricht hatte es allerdings schon seit 1827 in der privaten Töchterschule gegeben.
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1866

Die berufsbegleitende Schule erhält die neue Bezeichnung Gewerbliche Fortbildungsschule.
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1876

Der Unterricht in der gewerblichen Fortbildungsschule wird durch Stadtratsbeschluß als obligatorisch erklärt. Damit entsteht auf kommunale Initiative hin erstmals - also bereits vor mehr als hundert Jahren - in Kaiserslautern der verpflichtende Berufsschulbesuch für Auszubildende.
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1877

Lokalinspektor Philipp Röhm baut "die Elementarabteilung der gewerblichen Fortbildungsschule" aus. Dieser bedeutende Kaiserslauterer Schulmann kann damit als der eigentliche Begründer des (obligatorischen) beruflichen Schulwesens im dualen System in unserer Stadt gelten. Es war die Zeit, als nach der Reichsgründung die aufstrebende Wirtschaft zunehmend den Nutzen und die Notwendigkeit beruflicher Schulausbildung zu erkennen begann. Die traditionsreiche Kaiserslauterer Gewerbeschule wird in eine sechsklassige Realschule umgewandelt und mündet damit, den Vorstellungen des neuhumanistischen Bildungsideals entsprechend, in das allgemeinbildende Schulwesen ein.
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1897

Lokalschulinspektor Dr. Schreiber stellt programmatisch fest: "Überall in deutschen Landen ist im letzten Jahrzehnt (etwa zwischen 1885 und 1895) die Fortbildungsschulfrage in Fluß gekommen ... auch von der großen Mehrheit der Fabrikarbeiter muß ein höherer Grad von Intelligenz, von Wissen und Können . . ." vorausgesetzt werden.

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1904

Dr. Schreiber gelingt es mit Hilfe des Stadtrates, die programmatischen Aussagen weitgehend in die Realität überzuführen. Rahmenbedingungen hierfür sind "die Satzungen und Lehrpläne der Fachberuflichen Knaben-Fortbildungsschule zu Kaiserslautern." Die der gewerblichen Wirtschaftsstruktur der Stadt entsprechende fachliche Gliederung wird weiterausgebaut und differenziert. Um die Jahrhundertwende gibt es bereits 39 Knabenklassen mit rund 1500 Schülern. Dieser Berufsschulunterricht ist keineswegs unentgeltlich. Es werdenfürjeden Schülerjährlich 5 Mark Schulgeld erhoben. Bei der damaligen Kaufkraft der alten Goldmark ist das weit mehr als eine bloße Anerkennungsgebühr.

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1908

Die zusammengefaßten Mädchenklassen mit berufsbildendem Teilzeitunterricht erhalten die Bezeichnung "Fachgewerbliche Fortbildungsschule für Mädchen."
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1920

Auf Antrag des Stadtschulrats Carl Klein werden die ersten hauptamtlichen Gewerbelehrer Karl Sutter und Jakob Rupprecht eingestellt. Die Reichsschulkonferenz von 1920 - unter wesentlicher Einflußnahme Georg Kerschensteiners (München) - gibt dem berufsbildenden Schulwesen an der Schwelle der Weimarer Zeit starke Impulse. Dies gilt insbesondere auch für die gewerbliche und kaufmännische Lehrerausbildung.
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1922

Die Knabenklassen der Fortbildungsschule werden in der Ludwigschule zusammengefaßt. In diesem Gebäude an der Ludwigstraße, schräg gegenüber der Lehrerbildungsanstalt, wird nun der gewerbliche und kaufmännische Berufsschulunterricht über zwanzig Jahre lang erteilt.
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1925

Die Schulpflicht wird auf drei Jahre für alle Knaben und Mädchen erhöht. Die Stundenzahl steigt von 6 auf 8 Stunden.

Carl Klein läßt im Benehmen mit den Fachlehrern und mit Vertretern der Wirtschaft die Lehrpläne aus der Zeit Dr. Schreibers zeitgemäß umgestalten.

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1929

bis

1940

Gewerbelehrer Joseph Wünschel wird erster Leiter der nun "Berufsschule" genannten Institution, die allerdings noch unter dem Patronat des Stadtschulrats steht. Die Verselbständigung der Berufsschule schreitet fort.
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1940

Robert Schweitzer wird erster Berufsschuldirektor. Er leitet die Schule während des zweiten Weltkrieges. Schweitzer begründet  1941 die zweijährige Handelsschule und führt sie trotz kriegsbedingtem Lehrermangel zu ersten erfolgreichen Abschlüssen. Sie ist damals in der kleinen Maxschule untergebracht.

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1944

bis

1945

Die Ludwigschule (als Berufsschulgebäude) wird durch Bomben zerstört. Gegen Ende des Jahres 1944 erliegt der Unterricht zu großen Teilen.

"Am 21. März 1945 mußte unter Kriegseinwirkung die Berufsschule den Unterricht einstellen" (E. Weidmann).

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1946

Im Herbst 1946 können einige Fachklassen erstmals wieder eingeschult werden. Eine der wesentlichen Aufgaben besteht damals in der beruflichen Schulung ehemaliger Kriegsteilnehmer.

Man sieht sich nach Ende des Krieges vor schier unüberwindlichen Schwierigkeiten. Demgegenüber herrscht jedoch, alle Generationen, dabei Lehrer wie Schüler erfassend, ein unermüdlicher Aufbau - und Leistungswille.

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1948

Eugen Weidmann wird vom Stadtrat zum Berufsschuldirektor gewählt (im Amt bis 1959). Der Nachkriegsausbau der Schule beginnt. Es sind zunächst große personelle Lücken und räumliche Erschwernisse zu beklagen.

Zum anderen wird der hohe Bildungswert des wirtschaftsberuflichen Schulwesens in der verantwortlichen Bildungspolitik mehr und mehr hervorgehoben. Es bahnt sich hier ein echter Neubeginn an.

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1950

Den Wünschen der örtlichen und regionalen Wirtschaft nach einer weitgehenden Gliederung der Berufsschule Kaiserslautern in Fachabteilungen und Fachklassen kann Rechnung getragen werden.
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1951

Der Stadtrat beschließt die Errichtung eines eigenständigen Berufsschulgebäudes nach für damalige Verhältnisse modernsten Gesichtspunkten und mit optimaler Ausstattung. Es entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Casinogesellschaft gegenüber dem Altsprachlichen Gymnasium. Der erste Teilbau am Benzinoring ist 1954 bezugsfertig.

Schwerpunkte der bisherigen behelfsmäßigen Unterbringung waren

die Barbarossaschule (Hauswirtschaft),

die Röhmschule,

 und Teile der alten Schloßkaserne.

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1952

Eugen Weidmann, zeitweilig ins Kultusministerium delegiert, erstellt den Referentenentwurf für das erste Berufsschulgesetz von Rheinland-Pfalz. Das vom Landtag einstimmig verabschiedete Gesetz vereinheitlicht das Berufsschulrecht ehemals preußischer, hessischer und bayrischer Landesteile. Der rechtliche Rahmen für den weiteren Ausbau ist geschaffen. (Es ist die Ära Kultusminister Dr. Fink, Staatssekretärin Dr. Gantenberg.)

Die Schulen der kreisfreien Städte, darunter Kaiserslautern, behalten zunächst den Status als kommunale berufliche Schulen (Anpaßbarkeit an die Bedürfnisse der örtlichen und regionalen Wirtschaft).

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1953

Die Höhere Handelsschule wird begründet. Sie trägt dem wachsenden Bedürfnis nach qualifizierten, kaufmännisch geschulten Büro- und Verwaltungskräften Rechnung. Sie besteht bis 1968, dem Gründungsjahr des Kaisersiauterer Wirtschaftsgymnasiums.

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1957

Der Neubau des Berufsschulgebäudes ist mit dem dritten Teilabschnitt Dr.-Martin-Luther-Straße 20 (Schanzstraße)  abgeschlossen. Damit sind die räumlichen Probleme zunächst gelöst, und dies, wie sich nach Jahren bestätigen sollte, von der fachlichen Ausstattung her in vorbildlicher und vorausschauender Weise.

Als eine zusätzliche Schulform wird die Berufsaufbauschule ins Leben gerufen. Die Berufsaufbauschule ist bildungspolitisch und sozialpolitisch von hohem Rang, ermöglicht sie doch tüchtigen und aufstiegswilligen jungen berufstätigen Menschen auf dem sog. zweiten Bildungsweg den Anschluß an qualifiziertere Berufsinhalte und höhere Verantwortung.

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1959

Dr. Hans-Joachim Münch, bisher wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Fritz Blättner (Kiel), wird neuer Schulleiter. Sein Hauptanliegen ist es, die gesicherten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Berufspädagogik und der Berufsbildungsforschung in Kaiserslautern in schulische Praxis umzusetzen. Der Ausbau der beruflichen Bildung der Stadt schreitet rasch fort.

Prof. Dr. Münch lehrte bis zu seiner Emeritierung als Ordinarius für Berufs- und Arbeitspädagogik an der Universität Kaiserslautern

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1962

Laut einstimmigem Landtagsbeschluß wird die Verstaatlichung der bisher kommunalen Berufsschulen in die Wege geleitet. Für Kaiserslautern tritt der Beschluß erst 1964 in Kraft.
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1963

bis

1983

Bodo Heeren wird vom Stadtrat zum Berufsschuldirektor gewählt. Das berufsbildende Schulwesen der Stadt nimmt unter seiner Leitung einen weiteren Aufschwung und erreicht einen hohen Organisationsgrad. Die berufsbildende Schule Kaiserslautern ist schließlich die größte und differenzierteste Schule des Landes Rheinland-Pfalz.

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1968

Das Wirtschaftsgymnasium wird gegründet. Es ist eine dreijährige kaufmännische Berufsfachschule zunächst mit Fakultätsreife, bald mit voller Hochschulreife. Es ist die erste Schulform dieser Art in der Pfalz. Damit wird aus dem beruflichen Schulwesen heraus ein eigener vollwertiger Zweig im Bereich der Mainzer Studienstufe geschaffen. Der Anschluß an die Universität (mit allen Fakultäten) ist hiermit hergestellt.
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1969

Die Berufsbildende Schule Kaiserslautern wird ihrer außerordentlichen Größe wegen, in zwei selbständige Berufsschulen, eine gewerbliche (heute Berufsbildende Schule I Technik) und eine kaufmännischhauswirtschaftliche (heute Berufsbildende Schule II Wirtschaft und Verwaltung) aufgeteilt. Im gleichen Jahr 1969 wird an der Berufsbildenden Schule I die Fachoberschule Ingenieurwesen eingerichtet. Sie vermittelt als Vollzeitschule die Fachhochschulreife und wird in den Fachrichtungen Bau-, Elektro- und Metalltechnik geführt.
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1979

Das Technische Gymnasium wird an der Berufsbildenden Schule I eröffnet. Es führt als gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogenen Schwerpunkten bei täglichem Unterricht innerhalb von drei Schuljahren zur allgemeinen Hochschulreife. Abschließend kann nicht stark genug hervorgehoben werden, daß inzwischen, bei zunehmend verbesserten arbeits- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen, das berufsbildende Schulwesen den bildungspolitischen Rang einnimmt, der ihm längst zukommt. Das berufsbildende Schulwesen ist ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt und besitzt bildungspolitische Priorität. Die Entwicklung des beruflichen Schulwesens in Kaiserslautern legt davon beredt Zeugnis ab.
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Der Neubau des Schulzentrums Nord - Konzeption und Wirklichkeit


1954

bis

1957

Es ist sicherlich ungewöhnlich, daß für eine Schule innerhalb von 30 Jahren zweimal neu gebaut wird. Das trifft für die berufsbildenden Schulen der Stadt Kaiserslautern zu, denn 1954/57 erhielt die damalige Gesamtberufsschule am Benzinoring/Dr-Marlin-Luther-Straße ein neues Schulzentrum, und bereits 15 Jahre später wurde der Plan gefaßt, für die inzwischen in Berufsbildende Schule 1 Technik und Berufsbildende Schule 11 Wirtschaft geteilten, nun selbständigen Schulen auf dem Kaiserberg ein neues Schulzentrum zu errichten.

Der Grund hierfür liegt darin, daß das 1. Schulgebäude mit etwa 1,5 ha Baugrundfläche zu klein war, um der Entwicklung des beruflichen Schulwesens den nötigen Raum zu geben. Von den vier geplanten Trakten wurden nur drei fertiggestellt. Der vierte, der als Werkstatt-Trakt gedacht war, wurde nicht mehr realisiert, da der Platz zu eng war, und Geräusche aus den Werkstätten die Anwohner der Siegfriedstraße belästigt hätten. Das Schulhaus war zu klein geplant, denn es konnte zu keiner Zeit alle Schüler, die zur Schule gehörten, aufnehmen. Als Erschwernis kam noch hinzu, daß die Schülerzahl in den gewerblichen Berufen stark anstieg (1957 = 3.887,1983 = 5.815), und auch die Schulformen mit der Berufsschule, der Handelsschule und der höheren Handelsschule wurden um das Wirtschaftsgymnasium, die Berufsaufbauschulen, die Fachoberschulen und die dreijährige höhere hausw. Berufsfachschule erweitert. Demzufolge waren wir gezwungen, mit Notbehelfen die wachsende Schulraumnot zu mindern. Wir richteten etwa 15 Außenstellen ein, von denen die größte mit der kompletten Bauabteilung im Fabrikgebäude Carl Philipp Schmidt an der Beethovenstraße behelfsmäßig untergebracht war. Anträge auf Errichtung eines Techn. Gymnasiums und einer gewerblichen Berufsfachschule wurden ausgesetzt, da hierfür keine Räume zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Schulraumnot betraf auch andere Schulen unserer Stadt, und so wurde der Plan entwickelt, ein 2. Schulzentrum zu bauen, in dem die beiden berufsbildenden Schulen 1 und 11 und ein breitgefächertes Gymnasium den nötigen Raum erhalten sollten. Bei der Suche nach einem verkehrsgünstigen Baugelände fand man einige Projekte, von denen der Kaiserberg trotz der schlechten Verkehrsanbindung den Vorzug erhielt. Von seiten der Berufsbildenden Schule 1 wurde noch der Alternativvorschlag eingebracht, man möge überprüfen, ob nicht ein räumliches Zusammenlegen der eigenen Schule mit dem Ausbildungszentrum der Handwerker in der Nähe des Schulzentrums Süd eine bessere Lösung sei. Wir argumentierten, hier böte sich eine besondere Form der Kooperation, und das Biertälchen läge auch verkehrsmäßig günstiger. In einem Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Schule und Handwerkskammer erhielt unser Vorschlag leider keine Zustimmung.
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1970

Im Jahre 1970 wurden die Schulen aufgefordert, einen Raumbedarfsplan für das Schulzentrum Nord einzureichen und damit der Stadt die planerischen Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Es entstand eine Konzeption, wonach die drei Schulen in der Baulinie Nord/Süd von der Lauterstraße (gegenüber der Kammgarnspinnerei) entlang dem Vogelschutzgebiet bis zum jetzigen Schulgebäude stufenweise gebautwerden, und sie alle einen gemeinsamen Mittelpunktbau für Verwaltung, Mensa, Bibliothek, Filmsaal u. a. erhalten sollten. Erst nach Baubeginn des nördlich gelegenen Schulgebäudes wurde 1974 endlich festgelegt, daß dieses Haus für die BBS 1 Technik bestimmt ist. Es folgten dann aus verschiedenen Gründen konzeptionelle Änderungen des Gesamtplanes: Der allgemeine Rückgang an Schülern in den Kaiserslauterer Schulen führte während der Bauzeit zu der Einsicht, daß ein weiteres Gymnasium nicht mehr notwendig ist, so daß im Schulzentrum Nord nur die beiden BBS 1 und 11 aufgenommen werden sollten. Eine klimatologische Untersuchung führte zu der Erkenntnis, daß die Innenstadt einen Großteil der kalten Frischluft über den Kaiserbergring bezieht, die geplanten Schulgebäude im südlichen Teil des Schulzentrums Nord würden diese ökologische Gegebenheit stören. Das führte zu der bauplanerischen Änderung, daß die Schulen nun oben auf dem Kaiserberg in der Linie West/Ost gebaut wurden. Der Hauptzugang zum Schulhaus wurde aus Gründen der besseren Anbindung an den Verkehr von der Nordseite zur Südseite verlegt, so daß nun der Haupteingang über die Alex-Müller-Straße und einer Anschlußstraße von Süden her erreicht werden kann. Um die Funktionsfähigkeit der BBS 1 zu sichern, wurde das Projekt eines gemeinsamen Zentralbaues aufgegeben mit der Folge, daß deren Bauanteile in das bereits im Bau befindliche Schulhaus mit der Mensa, dem Filmsaal u. a. eingegliedert werden. Eine weitere Wandlung des Schulbaues ergab sich aus dem neuen Landesgesetz über die Schulen in RheinlandPfalz vom 6. 11. 1974. Danach führt die Berufsschule in Zukunft über die gestufte Grund- und Fachbildung zum qualifizierten Abschluß. Mit der Einführung des Berufsgrundschuljahres, des Berufsgrundbildungsjahres in Teilzeitunterricht und den 2 - 3 Fachstufen mit je neuen Stundentafeln war auch eine Erweiterung des Berufsschulunterrichts verbunden. Dieses hatte zur Folge, daß zusätzliche Lehrräume gebraucht wurden. Während der Bauplanung und der Errichtung des 1. Bauabschnittes mußten Strukturänderungen der Schule berücksichtigt werden. Dazu gehört z. B. die Neuentwicklung des Technischen Gymnasiums, die Einführung der Berufsgrundschulklassen und die Verlegung der graphischen Klassen nach Speyer/Neustadt. Aus der ursprünglichen Werkstattkonzeption wurden aus besonderem Grunde die Werkstätten für das Nahrungsmittelgewerbe und die Elektrotechnik ausgegliedert und ins Schulhaus verlegt. Hierfür wurden im wesentlichen die größeren Vielzweckräume verwandt. Es muß noch erwähnt werden, daß während der Bauzeit fast alle Personen, die in leitender Funktion in Verbindung zum Schulzentrum Nord standen, in ihrer Position wechselten. Das gilt für die Schulaufsichtsbehörde, den Baudezernenten, den Schuldezernenten, den Baudirektor und den Bauleiter seitens der Stadt Kaiserslautern und weiterhin für den Vorsitzenden des schulinternen Bauausschusses und den Leiter der Schulverwaltung. Schulleitung und Lehrerkollegium gingen, soweit sie zu Planungsproblemen herangezogen wurden, von dem Ziel aus, die Schule und ihre Einrichtungen auch auf Zukunftsentwicklungen abzustimmen. Probleme zeigten sich bei der zweckmäßigen Einrichtung von Fachräumen und Werkstätten, ebenso bei der Innenausgestaltung der Lehrsäle. Es ist bedauerlich, daß von seiten des Kultusministeriums nicht Vorgaben in Form von Plänen für Mustereinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, auf die jede Schule zurückgreifen kann, so daß man nicht alle Forderungen im einzelnen begründen muß. Das würde einerseits den Schuibau wesentlich erleichtern und zum anderen einen gewissen Schutz gegen Fehlinvestitionen und Fehlplanung bieten.
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1978

In vier Teilschritten sollte das Schulhaus erstellt und von uns bezogen werden. Beim ersten Umzug 1978 waren es alle Klassen der BA und FO und 1979 die Bauabteilung und einige Klassen der nicht-konstruierenden Berufe, die in den Ost- und Nordtrakt zogen. Ein Teil der Schulverwaltung wurde mitverlegt, so daß die"Vorhut" funktionsfähig war. Am 1. 9. 1980 folgten nach Fertigstellung des Süd- und Westtraktes die Klassen des Nahrungsgewerbes ganz, der Metalltechnik und Elektrotechnik.

Das letzte Teilstück unseres Schulgebäudes wurde mit der Metailwerkstätte und der großen Turnhalle im Frühjahr 1983 fertiggestellt. Bis zum 1. 8. 1983 haben alle Klassen unserer Schule das alte Schul­haus in der Dr.-Martin-Luther-Straße verlassen, und es verbleiben nur noch die Außenstellen in den Werkstätten und Lehrsäle der Firmen Pfaff und Opel, der Bundespost, des BB-Ausbesserungswerkes, des Support Equipment Center, der Schornsteinfegerfachschule sowie die Turnhalle der TSG. Erst mit dem zu erwartenden Rückgang der Schüler können wir diese Außenstellen schrittweise abbauen, denn sie brin­gen besondere schulorganisatorische Probleme mit sich, denken wir nur an den weiten Schulweg, den die Lehrer von Haus zu Haus zurückzulegen haben und an die Unterversor­gung der Klassen mit Lehrmitteln. Es kann kein Zweifel sein, daß das Schulzentrum Nord für die gegenwärtige Unterrichtsgestaltung und für die Fortentwicklung des berufsbildenden Schulwesens in Kaiserslautern große Vorteile brachte. Das gilt nicht nur für unsere Schule, sondern auch für die BBS 11 Wirtschaft, die jetzt weitgehend über das Stammgebäude in der Dr.-Martin-Luther-Straße verfügt und somit den Unterricht zentralisieren kann. Das neue Schulhaus im SZN gefällt in seiner Konstruktion. Es ist übersichtlich, gut gegliedert, und es läßt sich, wenn dies einmal notwendig wird, auch weiter ausbauen. Die Einrichtung der Werkstätten bietet die Möglichkeit, an unseren Schulen stufenweise das Berufsgrundschuljahr in Vollzeitform einzuführen. Ein weiterer Gewinn für die Schüler, die täglich über acht Stunden im Hause sind, liegt darin, daß sie die Pausen in der Mensa verbringen können, wo warme Gerichte angeboten werden. Insgesamt gesehen läßt sich beim Rückblick auf die 13-jährige Bauplanung und die schrittweise Errichtung des Schulzentrums Nord sagen: panta rhei - es ist alles im Fluß. Künftige Generationen werden über Konzeption und Bauplanung richten.

Luftbild der BBS I Technik Kaiserslautern (Sicht aus Nord-West)

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1983

Oberstudiendirektor Seemann wird vom Minsterpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz zum Schulleiter der Berufsbildenden Schule I Technik Kaiserslautern ernannt. Einrichtung der Höheren Berufsfachschule für Informatik.
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1986

Oberstudiendirektor Herbert Schläger wird 1986 vom Minsterpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz zum Schulleiter der Berufsbildenden Schule I Technik Kaiserslautern ernannt. Einrichtung der Fachschule für Lebensmitteltechnik.
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1992

Oberstudiendirektor Walter Weis wird vom Minsterpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz zum Schulleiter der Berufsbildenden Schule I Technik Kaiserslautern ernannt.

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1994

Rheinpfalz-Artikel vom 02. Februar 1994: Berufliche Bildung, auf Europa zuschneiden Walter Weis neuer Leiter der Berufsbildenden Schule I – Fehrenbach: Neue Wege beschritten Walter Weis ist neuer Leiter der Berufsbildenden Schule I Technik. Bei einer Feier im Schulzentrum Nord überreichte ihm gestern Leitender Regierungsschuldirektor Karl Heinz Fehrenbach die Ernennungsurkunde des Ministerpräsidenten. Weis ist Nachfolger von Herbert Schläger, der eine ministerielle Tätigkeit in Thüringen übernommen hat.

Fehrenbach skizzierte den beruflichen Werdegang von Weis und würdigte dessen bisherige Leistungen. Als Leiter der Arbeitsstelle für berufliches und arbeitspädagogisches Lernen (ABAL) in Pirmasens sei Weis kein unbeschriebenes Blatt. Weis habe im Auftrag des Ministeriums berufspädagogische Aufgaben bearbeitet. Mit einer Antriebsenergie für Besonderheiten habe er neue Wege beschritten. Einen Neuanfang verlange auch die Leitung der BDS I, betonte Fehrenbach. Der Vertreter der Bezirksregierung wies darauf hin, dass steigende technische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen sowie ein zusammenwachsendes Europa an die Ausbildung Jugendlicher qualitativ hohe Ansprüche stellten. Alle an der beruflichen Bildung Beteiligten forderte er auf, sich neben einer qualifizierten Erstausbildung für eine dem Europagedanken dienliche berufliche Aus- und Weiterbildung einzusetzen. Glückwünsche der Verwaltung überbrachte Schuldezernent Dr. Arne Oeckinghaus. In Zeiten begrenzter finanzieller Spielräume sei es nicht leicht, die Leitung einer Schule zu übernehmen, sagte Oeckinghaus. Es müssten Fragen nach der Effizienz von Verwaltung und Schule gestellt werden. Die Schule habe nur als Dienstleistungsbetrieb Zukunft. Mit Blick auf die schlechte Arbeitsmarktlage der Region forderte Oeckinghaus auf, den Jugendlichen wenigstens eine hervorragende Ausbildung mitzugeben. Ihre Kooperationsbereitschaft boten Alexander Baden, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Willi Mensch vom Ortsverband der Lehrer an Berufsbildenden Schulen (VLBS) an. Personalratsvorsitzender Fritz Frenger freute sich, dass mit Weis der Wunschkandidat der Schule gekommen sei. Als Führungsinstrumente überreichte Frenger symbolisch Zügel und Peitsche. Walter Weis nannte als Schwerpunkte seiner Tätigkeit die Ausnutung aller Vorteile des Schulstandortes im Oberzentrum und die behutsame Einführung neuer methodisch-didaktischer Konzepte. Der Schüler müsse im Mittelpunkt der Unterrichtsorganisation stehen. Das Kollegium forderte er auf, mit ihm den Weg zu einer lebendigen und offenen Schule zu gehen. Mittelfristig müsse die BBS I eine Pilotfunktion wahrnehmen und sich zu einem flexiblen Dienstleistungsunternehmen entwickeln, betonte Weis. Walter Weis stammt aus Pirmasens. Nach Berufsausbildung und Ingenieurstudium unterrichtete er an der BBS in Pirmasens und Mainz. Von 1982 bis 1993 war er Leiter der ABAL. Weis ist verheiratet und hat zwei Kinder. (jsw)
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Juni

2001

Rheinpfalz-Artikel vom 20. Juni 2001: Engagierte Aufbauarbeit gelobt Komplette Leitung der Berufsbildenden Schule in den Ruhestand verabschiedet "Sie haben als engagierter und stets einsatzbereiter Schulleiter eine leistungsfähige Schule aufgebaut, die über die Grenzen von Kaiserslautern hinaus großes Ansehen genießt." Mit diesen Worten hat Leitender Regierungsschuldirektor Otfried Wanner von der Außenstelle Neustadt der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Oberstudiendirektor Walter Weis, den Schulleiter der Berufsbildenden Schule (BBS) I Technik, in den Ruhestand verabschiedet. Mit Weis wurden gestern Nachmittag während einer Dienstbesprechung sein Ständiger Vertreter, Studiendirektor Dieter Jäger, und Studiendirektor Klaus Kennel, ebenfalls Mitglied der Schulleitung, in den Ruhestand verabschiedet.

Vor zahlreichen Gästen aus Kommunalpolitik, Wirtschaft, Verbänden und benachbarten Schulen würdigte Wanner den scheidenden Schulleiter als einen Pädagogen, der die zweitgrößte berufsbildende Schule im Bezirk Rheinhessen-Pfalz über acht Jahre mit großer Verantwortung und geleitet und zu einem modernen Dienstleistungszentrum ausgebaut habe. Sie haben vielen jugendlichen einen Weg in den Beruf gezeigt", betonte Wanner. Weis habe' sich vom Technischen Zeichner zum Ingenieur und vom Leiter der Arbeitsstelle für berufliches und arbeitspädagogisches Lernen, Pirmasens, zum Anwalt für berufsbildende Schulen entwickelt, der sich mit immer wieder neuen Ideen weit über den schulischen Rahmen hinaus bewegt habe. Dass die komplette Schulleitung zum gleichen Zeitpunkt das Haus verlasse, sei ein einmaliges Ereignis. Wanner kündigte an, dass in den nächsten drei Jahren zwei Drittel der Schulleitungen von 3o Berufsbildenden Schulen im Regierungsbezirk ihren Abschied nehmen. Dieter Jäger und Klaus Kennel bescheinigte er, die Schule verantwortlich mitgeleitet zu haben. Löblich hob Wanner die langjährige Arbeit Jägers im Personalrat hervor. Jäger gehörte dem Personalrat 25 fahre an, davon 2o Jahre als Vorsitzender des Bezirkspersonalrates. Um die Berufsbildende Schule zu entwickeln, befürwortete er einen verstärkten Fremdsprachenunterricht in Berufsschulklassen als Wahlpflichtfach. Wanner dazu: Wir müssen jugendlichen neben Wissen grundlegende Werte und Normen vermitteln, damit sie ihr Leben und ihre Umwelt verantwortungsbewusst gestalten.« Für die Stadt als Schulträger betonte Bürgermeister Arne Oeckinghaus, die Schulleitung der BBS I habe sich als eine komplexe Schule schwierigen Aufgaben mit Bravour gestellt. Die Innovationstüchtigkeit der Schule drücke sich in neuen Schulformen aus, mit denen überregional Schwerpunkte gesetzt worden seien. Obwohl der Schulträger die Notwendigkeit sehe, Schulen optimal auszustatten, bleibe angesichts knapper Ressourcen oft nur die Möglichkeit, den Mangel gerecht zu verwalten. In vielen Grußworten zollten Redner aus Schule, Wirtschaft und aus den Abteilungen der BBS 1 den scheidenden Direktoren Respekt vor ihrer pädagogischen Leistung. Oberstudiendirektor Jürgen Klenk hob die langjährige Verbundenheit Jägers an vorderster Front mit dem Landesverband der Lehrer an Berufsbildenden Schulen hervor. Jean-Marc Tétier von der Partnerschule aus St. Quentin würdigte Kennel als einen Pionier der seit 27 fahren laufenden Schulpartnerschaft. Mit gewitzten Worten dankten Walter Eichler, Fritz Frenger und Bernhard Henn ebenso wie Klaus Becker vom Personalrat. Kennel habe eine Ader für Bauleute ge;habt, Jäger sei das personifizierte Gewissen der Schule gewesen, Weis habe als Initiator und Förderer der BBS I Spuren hinterlassen, hieß es in ihren Ansprachen. Weis dankte dem Kollegium. Alsfunktionstüchtiges Team habe jeder auf seine Art dazu beigetragen, dass sich die Schule in der Öffentlichkeit habe sehen lassen können. (jsw)
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Sep.

2001

Oberstudiendirektor Bernhard Henn wird am 24. September 2001 vom Minsterpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz zum Schulleiter der Berufsbildenden Schule I Technik Kaiserslautern ernannt.

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Sep.

2001

Rheinpfalz-Artikel vom 24. September 2001: Neues Führungsteam in berufsbildender Schule I Schulleiter und Stellvertreter offiziel eingeführt Die Berufsbildende Schule I Technik hat eine neue Schulleitung. Das rund 4000 Schüler zählende Schulzentrum Nord wird künftig von Oberstudiendirektor Bernhard Henn (49) geleitet. Zu seinen Stellvertretern wurden die Studiendirektoren Friedrich Frenger (51) und Walter Eichler (51) ernannt.

Drei Monate nach Verabschiedung der ehemaligen Schulleitung in den Ruhestand hat der Leitende Regierungsschuldirektor Otfried Wanner gestern Nachmittag die drei Kollegen aus dem eigenen Haus in ihre neuen Ämter eingeführt. Vor dem Kollegium und zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Verwaltung sagte Wanner, in einer Zeit bildungspohtischer Neuorientierung sei es wichtig, dass eine Schule eine funktionierende Schulleitung habe. Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt und eine damit einhergehende Neuorientierung im Bereich beruflicher Schulen erforderten eine Schulleitung, die nicht nur verwaltet, sondern kompetente Entscheidungen treffe. jeder der drei Neuen könne neben seinem Studium eine solide Berufsausbildung vorweisen. Um eine Schule zu leiten, reiche es nicht aus, sich auf die Ebene des Managements und der Verwaltung zurückzuziehen. "Die Pädagogik muss im Zentrum stehen. Pädagogische Schulleitung besteht in der Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation, in der Fähigkeit, der eigenen Schule Profil zu geben sowie Identifikation und Motivation zu fordern und innovationen anzuregen", betonte Wanner. Er bat das Kollegium, der neuen Schulleitung bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben behilflich zu sein. Henn skizzierte Leitsätze und Visionen pädagogischen Handelns für die BBS I. "Gut ist, was für unsere Schüler sowie für unsere Schule gut ist." Weiter wolle sich die Schule daran messen lassen, Probleme zu lösen und keine Schuldigen zu suchen. Er verstehe sich als Teamleader. Künftig müsse sich die Schule mehr denn je als Dienstleister verstehen, der den Ansprüchen von Auszubildenden, Eltern und Betrieben gerecht werde. Neben Handlungs- und Problemorientierung gelte im Unterricht der BBS I das Prinzip der Praxisorientierung, unterstrich Henn. Viele unserer Visionen wurden bereits angedacht und bedürfen einer weiteren Umsetzung", sagte Henn. Schuldezernent Dr. Arne Oeckinghaus erklärte, wie die Schulleitung sehe sich auch die Stadt als Schulträger immer vor neue Aufgaben gestellt. Er sei sicher, dass die Stadt den Belangen der BBS 1 trotz schwieriger Haushaltslage Rechnung tragen werde. Als Stadt der Schulen muss Kaiserslautern in Bildung investieren, um sämtliche Begabungsreserven zu mobilisieren." Gute Wünsche zu einem erfolgreichen Start und Angebote zur Kooperation überbrachten Vertretern der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer der Pfalz. Das Religionsteam der Schule lud am Ende der Einführungsfeier zum Gedenken an die Opfer des Terrors in Amerika ein. (jsw)
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Sept. 2012

Am 15. September 2012 verstarb nach langer schwerer Krankheit unser ständiger Vertreter der Schulleitung Friedrich Frenger.

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Juni 2013

Unser langjähriger Kollege und Abteilungsleiter der Abteilung Berufsvorbereitung Studiendirektor Jürgen Bärmann wird zum neuen ständigen Vertreter des Schulleiters ernannt.

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Juli 2013

Zum Ende des Schuljahres 2012/2013 verabschieden wir unseren Studiendirektor bei der Schulleitung Walter Eichler in den wohlverdienten Ruhestand. 

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Okt. 2013

Im Oktober 2013 wird unser langjähriger Kollege und Abteilungsleiter der Abteilung Bautechnik Studiendirektor Oliver Schmidt zum Studiendirektor bei der Schulleiters ernannt.

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Autor: Bernhard Henn (Schulleiter)
E-Mail: henn@bbs1-kl.de

Letzte Aktualisierung:  25. November 2015

 
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