„Forest as a source of inspiration“ – Erste Schülermobilität Griechenland
Autorin: Hanna Engel (Klasse TSV 22-24)
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „The Word for World is Forest“ hatten sechs Schülerinnen und zwei Lehrkräfte die Möglichkeit in Griechenland, gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern (Griechenland, Finnland, Portugal, Frankreich), über die Bedeutung von Natur, Umwelt und nachhaltigem Handeln zu lernen.
Während des Projekts nahmen wir an verschiedenen Workshops teil, in denen wir uns mit Themen wie Umweltbewusstsein, nachhaltigem Leben und der Beziehung zwischen Menschen und Natur beschäftigten. Besonders interessant war die Gruppenarbeit mit TeilnehmerInnen aus anderen Ländern, da wir unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einbringen konnten. Außerdem konnten wir unsere Kommunikationsfähigkeiten in Englisch verbessern und lernen, in internationalen Teams zu arbeiten.
Nach einem sehr herzlichen und musikalischen Empfang der Music School of Komotini wurden die SchülerInnen am ersten Tag direkt in gemischte Gruppen eingeteilt. Zum Kennenlernen wurden verschiedene Fragen gestellt, wodurch alle schnell miteinander ins Gespräch kamen.
In den anschließenden Präsentationen stellten alle Länder ihren Wald und dessen Bedeutung vor. Damit bekamen wir einen ersten Einblick in das Projektthema „The Word for World is Forest“ und konnten besser verstehen, welche Rolle Wälder für Umwelt und Gesellschaft spielen.
Am zweiten Tag besuchten wir den Dadia-Lefkimi-Souflion-Nationalpark. Dort nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten in der Natur teil und konnten die Umgebung und ihre Tierwelt besser kennenlernen. Durch einen schweren Waldbrand im August 2023 wurde ein Teil des Naturschutzgebietes zerstört, was wir auch erleben konnten. Ein Highlight war ein Observatorium im Park von dem aus wir mit Ferngläsern Wildvögel und besonders die dort ansässigen Geierarten beobachten konnten. Dabei lernten wir viel über die heimischen Vogelarten und die Wichtigkeit des Naturschutzes. Am Nachmittag besuchten wir außerdem zwei Seidenmuseen, dort erfuhren wir mehr über die Geschichte der Seidenproduktion sowie über Seidenraupen.
Am dritten Tag besuchten wir das Nymfea Waldgebiet und nahmen in gemischten Gruppen an sechs verschiedenen Workshops teil: Öko-Poesie, Künstlerischer Ausdrucks, Wellness (Tai-Chi), „Wenn der Wald sprechen kann“, Darstellen in Fotos und Wald-Legenden unserer Länder.
Am vierten Tag unseres Erasmus+-Projekts besuchten wir eine Bienenfarm. Dort nahmen wir an einem Workshop teil, bei dem wir aus Bienenwachs und Olivenöl einen eigenen gut duftenden Bienenwachsbalm herstellten. Außerdem erklärte uns die Imkerin viel über die Bienenhaltung und die Produktion von Honig. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Bienen für die Natur und unser Ökosystem sind. Anschließend besuchten wir die örtliche Feuerwehr. Zuerst erhielten wir wichtige Informationen über ihre Arbeit und Ausrüstung. Danach durften wir draußen selbst ausprobieren, wie man ein Feuer löscht.
Am letzten Tag wurde die gemeinsame Woche, die gemeinsamen Workshops und Aktivitäten reflektiert. Dabei wurden Erfahrungen und Eindrücke unter den SchülerInnen ausgetauscht. Anschließend erhielten wir in einer sehr feierlichen, musikalisch gestalteten Abschlusszeremonie unsere Teilnahmeurkunden.
Zum Abschluss verabschiedeten wir uns voneinander und blickten auf eine spannende und lehrreiche Mobilitätswoche zurück.
Insgesamt war die Teilnahme am Erasmus+-Projekt „The Word for World is Forest“ eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich konnte neue Menschen kennenlernen, meine Perspektive erweitern und wichtige Themen verstehen.