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19.11.17 19:42

Europafrühstück feiert Premiere an der BBS I Technik


Von: Philipp Ritzmann


Der Fachbereich Sozialkunde und das Europa Direkt Kaiserslautern konnten eine erste Kooperationsveranstaltung im Rahmen eines Europafrühstücks organisieren. Nachdem der Schirmherr Gerhard Degen das Informationszentrum in unserer Fachkonferenz vorgestellt hat und die Idee auf Zustimmung im Kollegium stieß, waren die Wege zur Durchführung kurz. So ist es uns gelungen mit der notwendigen Unterstützung des Netzwerkes von Herrn Degen und seines Teams, die Europaabgeordnete Frau Collin Langen von der CDU zu einem Bürgergespräch, im Format eines Europafrühstücks, zu gewinnen.


Frau Collin Langen hat, nach der Anreise aus Brüssel, ein paar Worte zu ihrer Person verloren, bevor sie unseren neugierigen Schülerinnen und Schülern, aus den Bereichen I und II, die Fragerunde eröffnete.

Die Bäckereifachverkäuferinnen begannen mit der noch sehr aktuellen Flüchtlingsfrage den Dialog, welcher von der Dublin II Verordnung über die Frage der Solidarität und der EU- Außengrenzen bestimmt wurde.

Nach ausführlicher Diskussion und teilweise vollzogener Zustandsanalyse der EU, folgte Teil II: Brexit!? – Wie steht es um unsere EU? Frau Collin Langen analysierte gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern, aus den Leistungskursen Sozialkunde der Jahrgangsstufe 12 und 13, sowie den Berufsschülern aus dem Nahrungsbereich, die aktuelle Situation und stellte nach kurzer Erläuterung die Frage in den Raum, ob der Brexit überhaupt stattfinden wird? Relativ schnell wurde klar: May steht unter Druck! Alle werden unter dem Schritt des Brexits leiden! Letzten Endes haben wir mit dem Austritt Großbritanniens statt einer erwünschten „win-win“-Situation ein klassisches „loose-loose“.

Den Pessimismus abgelegt, ging es optimistisch mit der Vorstellung eines Vereinigten Europas weiter. Die USA wurde als Vergleichsmodell herangezogen, was die Diskussion durchaus beleben konnte. Die Einschätzung, dass dieses Szenario eventuell in 50 Jahren Realität werden könnte, hat jedoch wiederum gezeigt, wie viel Arbeit noch in die EU gesteckt werden muss.

Weitere Themen waren die klassische Abgeordnetenarbeit im Parlament, in Ausschüssen und auch in den Kommunen, die Legitimationskarte und vieles mehr.

 

Das Gespräch hat Hoffnung gemacht auf mehr! Mehr Kooperation! Mehr Europa! Mehr Politik und vor allem mehr europäische Öffentlichkeit! Man muss sich auch für die Probleme eines Katalanen oder die eines Portugiesen interessieren, wenn man Europa vertiefen möchte.

Auf diesem Weg wünschen wir Frau Collin Langen viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit und freuen uns auf künftige Besuche aus dem Europaparlament.



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Autor: Stefan Möhnen
E-Mail: moehnen@bbs1-kl.de

 
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