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Einschulung Schuljahr 2017/18

 

Die Einschulung für das erste Ausbildungsjahr bzw. für die Auszubildenden der Fachstufen, die zum ersten Mal die BBS I Technik besuchen, finet am Montag den 14. August 2017 ab 8:00 Uhr statt.

 

Die einzelnen Schulbesuchstage finden Sie bei den einzelnen Berufen auf dieser Homepage.

 

 

Aktuelles zur pädagogischen Ausrichtung

 

Stichwort Konfrontative Pädagogik

 

Bereits seit dem Schuljahr 2008/2009 werden in den Grundstufenklassen der Bauabteilung Grundzüge der konfontativen Pädagogik umgesetzt.

Ab dem Schuljahr 2011/2012 soll dieses von OStR C. Schröder und Pfr´in N. Banerji-Gévaudan weiterentwickelte Konzept in allen Grundstufenklassen (Baugrundstufe & Dachdecker) implementiert werden.



Zum Begriff „Konfrontative Pädagogik“

Der Begriff „Konfrontative Pädagogik“ ist keine pädagogische Theorie, sondern ein pädagogischer Handlungsstil für besondere Zielgruppen.

Der konfrontative Handlungsstil verfolgt die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die vom Elternhaus und bisheriger Schulen nicht mehr erreicht werden.

Der konfrontative Handlungsstil setzt auf Grenzziehung und zwar nicht als Selbstzweck, sondern um Normen unserer Gesellschaft zu verdeutlichen, mit dem Anspruch des Förderns und Forderns.

In den 70iger und 80iger Jahren wurde und der Jugendliche als Opfer gesellschaftlicher Missstände und der daraus resultierenden gestörten Lebensführung gesehen.

Erklärungs – und Verständnismuster für Delikte standen im Vordergrund pädagogischer Arbeit.

(Bespiel: Schwere Kindheit. Probleme, die Jugendliche haben, sind wichtiger, als die, die sie machen. Täter wurden vorwiegend als Opfer gesehen……..)

 

 

Die Konfrontative Pädagogik setzt dagegen auf die Selbstverantwortung der Jugendlichen und auf Opferschutz.

 

Ein Nachsehen von Regeln – und Normverletzungen der Jugendlichen aufgrund einer verstehenden und entschuldigenden Pädagogik, wird nicht akzeptiert.

Grenzverletzende Jugendliche produzieren Opfer durch Unterdrückung und schaffen Abhängigkeiten.

Grenzverletzende Jugendliche interpretieren Freundlichkeit und Güte als Schwäche. Mit Empathie alleine sind diese Schüler, nicht zu Verhaltensänderungen zu bewegen.

 

Der konfrontative Handlungsstil steht für eine Kultur des Hinsehens und der Bereitschaft des Lehrers sich mit der Situation auseinanderzusetzen. Er richtet sich gegen einen Bequemlichkeitsliberalismus vieler Eltern und Pädagogen.

 

Soziales Wachstum eines jungen Menschen bedarf neben fördern und fordern auch eine effektive Begrenzung.

Diese Jugendlichen brauchen klare und eindeutige Orientierung. Sie wachsen in einem sozialen Umfeld auf, das sich durch einen Mangel an Berechenbarkeit und Vorhersehbarkeit auszeichnet.

 

Der konfrontative Handlungsstil wird in der pädagogischen Diskussion entweder tabuisiert oder als repressiver Erziehungsstil verworfen. Konfrontative Ansätze und Methoden sind weder repressiv noch autokratisch, sondern es wird ein autoritativer Erziehungsstil favorisiert.

Dieser Erziehungsstil ist weder militärisch noch alles erlaubend. Er verfolgt eine klare Linie, die Verständnis und Empathie gegenüber den Schülern zulässt, aber auch klare Strukturen, Grenzen und Maßstäbe vermittelt.

 

Der Mensch wird akzeptiert, das Verhalten nicht.

Oder:

Eine klare Linie mit Herz.

 

 

Weitere Eckpfeiler der konfrontativen Pädagogik in Kurzform:

 Die Methodik des konfrontativen Handlungsstils

 

  • Fördert Handlungskompetenzen, wie Frustrationstoleranz, Ambivalenztoleranz, Rollendistanz

 

  • Fördert die Empathie in Bezug auf Folgen für die Opfer

 

  • Fördert prosoziales Verhalten

 

  • Fördert die Entwicklung des moralischen Bewusstseins: von der präkonventionellen Phase(Einteilung in gut und böse) zur konventionellen Phase:(Anerkennung gesellschaftlicher Normen und Werte)

 

  • Fördert das Prinzip „Jugend erzieht Jugend“

 

 

Das Leitungsteam zur Umsetzung der Konfrontativen Pädagogik:

 

Christian Schröder

 

Lehrer an der BBS I Technik Kaiserslautern

Fakultas: Bautechnik/Sozialkunde

 

Unterrichtseinsatz:

  • Seit 17 Jahren in BVJ – Klassen
  • Seit 13 Jahren in Baugrundstufenklassen
  • Seit 13 Jahren Fachklassen Zimmerer
  • Lehrer für Konfliktmanagement an der Schule

 

Zusatzausbildung:

  • Diverse Weiterbildungen im Bereich Konfliktmangement
  • 2 jährige Fortbildung im Bereich Berufsschulsonderpädagogik
  • Zertifizierte Ausbildung zum Anti – Aggressivitäts – Trainer durch Reiner Gall und Markus Brand ( Deutsches Institut für konfrontative Pädagogik, 22587 Hamburg) 

 

Nomi Banerji – Gévaudan

 

Pfarrerin und Religionslehrerin an der BBS I Technik Kaiserslautern

 

Unterrichtseinsatz:

 

  • Seit 21 Jahren  in BVJ – Klassen
  • Seit 13 Jahren in Baugrundstufenklassen
  • Unterrichterfahrung in allen Schulformen

 

 

Zusatzausbildung:

 

  • Fortbildung im Bereich der Sucht – und Drogenprävention
  • 2 jährige Fortbildung im Bereich Berufsschulsonderpädagogik
  • Zertifizierte Ausbildung zum Anti – Aggressivitäts – Trainer durch Reiner Gall und Markus Brand ( Deutsches Institut für konfrontative Pädagogik, 22587 Hamburg)
  • Lehrerin für Konfliktmanagement und Sucht – und Drogenprävention an der Schule




Autor: Thomas Gehm
E-Mail: gehm@bbs1-kl.de

Letzte Aktualisierung:  12. Mai 2017

 
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